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Die Gemeinde Genua im Internet

Das folgende Dokument ist der Antrag, im Januar 1996 von Roberto Quaglia in seiner Eigenschaft als Stadtrat von Genua verfasst und unterzeichnet, um den Bürgermeister und die Stadtregierung zu verpflichten, spezifische Initiativen für die Nutzung des Internets durch die Gemeinde Genua umzusetzen. Es folgt seine Rede im Saal, in der am 22. Juli 1996 stattgefundenen Aussprache, sowie, in chronologischer Reihenfolge, alle Reden der anderen Räte und Dezernenten. Die Seite schließt mit einer Liste der bei derselben Gelegenheit eingebrachten und besprochenen Tagesordnungsanträge.


Einführung
von Roberto Quaglia

Ich habe diese Seite aus eigener Initiative ins Internet gestellt, wie ich es auch fürandere Diskussionengetan habe, die im Stadtrat von Genua stattfanden, um ein konkretes Beispiel für die mögliche Transparenz zu liefern, die jedes öffentliche Verwaltungsorgan gewährleisten sollte, da das Internet heute das Mittel dazu liefert. Mit eben diesem meinem Antrag, besprochen am 22. Juli 1996, verlange ich unter anderem nämlich, dass die Gemeinde Genua sich im Geiste der vollständigsten und gebotenen Transparenz für die Zukunft verpflichtet,die Niederschrift aller Ratssitzungen ins WWW zu stellen.Am 21. Januar 1997 wurden endlichdie ersten Webseiten der Gemeinde Genua vorgestellt, und es handelt sich um eine mit großer Ernsthaftigkeit angelegte Arbeit. Dennoch fehlt ein Teil, der die Niederschrift der Ratssitzungen umfasst, noch völlig, und die zuständige Dezernentin Anna Cassol behauptete während der Vorstellung der Seiten, auf eine präzise Aufforderung meinerseits hin, sich nicht zu erinnern, dass darüber jemals im Stadtrat diskutiert worden sei.Hierfrischen wir ihr das Gedächtnis auf, indem wir eine Passage des einschlägigen Tagesordnungsantrags wiedergeben. Falls das nicht genügt,hierist, was ich dazu in der Aussprache vom 22. Juli gesagt habe,hierwas Basso erklärte, und schließlichhiergraben wir sogar die Worte aus, die der Dezernent Cassol selbst dazu bei jener Gelegenheit aussprach, auch sie heute aus ihrem Gedächtnis verbannt. Das Internet kann heute als eines der besten Heilmittel betrachtet werden, um jene „Berufskrankheit“ der Politiker und öffentlichen Verwalter zu kurieren, die „Amnesie“ heißt, oder besser „selektive Amnesie“.
Ein späterer Antrag von mir zum selben Thema, im Rat im Februar '97 besprochen, hat die Lage noch nicht gelöst.HIERkönnt ihr nachsehen, warum.
Jetzt warten wir also zuversichtlich darauf, dass dieser notwendige Schritt hin zur wahren und vollständigen Transparenz der Verwaltungsakte vollzogen wird, und dass die Gemeinde Genua sich möglichst bald in die Lage versetzt, den Bürgern auf systematische Weise jenen Transparenzdienst über die kommunalen Ratstätigkeiten zu liefern, den bisher, mit dieser Seite (und ähnlichen), beispielhaft, nur ich erbracht habe.

Roberto Quaglia


Hier eine Übersicht der auf dieser Seite enthaltenen Dokumente:





Ill.mo Sindaco
del Comune di Genova

ANTRAG

Der Stadtrat von Genua

IN ERWÄGUNG DESSEN, DASS

  • das „Netz der Netze“ Internet mittlerweile in der ganzen Welt sehr verbreitet ist und nunmehr mittels Computer eine Menge von Individuen in der Größenordnung von vierzig Millionen verbindet, und dass diese beträchtliche Verbreitung mit exponentiellem Wachstum voranschreitet
  • alle maßgeblichsten Zukunftsforscher sowie jeder, der eine angemessene Kenntnis des Phänomens Internet hat, sich darin einig sind, dass das Internet in naher Zukunft eine unumgängliche Entität im Bereich der menschlichen Telekommunikation sein wird
  • da das Internet idealerweise eine virtuelle Darstellung der realen Welt ist und das Internet dazu bestimmt ist, diese Rolle immer mehr anzunehmen, ist es wichtig, und wird es in Zukunft immer mehr sein, für jede in der Realität existierende persönliche, juristische, institutionelle und ideelle Entität, im Internet auf die wirksamst-darstellende Weise präsent zu sein
  • es ist heute technisch einfach und wenig kostspielig, einen eigenen Raum im Internet zu schaffen
  • viele italienische Gemeinden haben bereits Bürgernetze eingerichtet, die über das Internet zugänglich sind
  • eine angemessene Präsenz im Internet, heute, insbesondere im World Wide Web, würde es Genua ermöglichen, jedem, der weltweit einen Computer benutzt, augenblicklich eine wirksame Präsentation der Stadt zugänglich zu machen, die geschriebene Essays aller Art (historische, wirtschaftliche, soziale, touristische usw.), Fotografien nach Belieben sowie Filme und Musikstücke (zum Beispiel folkloristische Musik) und sogar einen Online-Fragebogen umfasst, mittels dessen jedem auf der Welt die Möglichkeit geboten würde, ohne jede Mühe seinen Urlaub in Genua zu buchen.
  • die Menge an Informationen, die man im Internet verfügbar machen kann, ist direkt proportional zur Festplattenkapazität des Computers (des „Servers“), der die Verbindung zum Internet liefert, und dass diese Kapazität mittlerweile so groß ist, dass man auf einer einzigen Festplatte Dokumente in einer Menge archivieren kann, die der von Tausenden und Abertausenden von Papierbänden entspricht
  • die Protokolle der Sitzungen des Stadtrats werden in der Regel niedergeschrieben und auf Computer in Form von „Files“ gespeichert, sodass es sehr einfach, um nicht zu sagen elementar wäre, durch Hinzufügen der wenigen nötigen HTML-Codes zu diesen „Files“ diese Protokolle im Internet für jeden in Genua oder in der Welt einsehbar zu machen, den es interessierte, sie einzusehen
  • die Online-Stellung der Protokolle der Sitzungen des Stadtrats von Genua sowie aller Beschlüsse im Internet wäre ein technisch elementarer Vorgang, sobald die Gemeinde sich mit dem unverzichtbaren Standort einer dauerhaften Internetverbindung ausgestattet hätte, und dass diese Initiative sich in Italien und in einem großen Teil der Welt an die Spitze stellen würde, was die Werte der „Transparenz“ über die Verwaltungsakte und über die Positionen und Tätigkeiten der politischen Parteien betrifft
  • es wäre konstruktiv, für die Stadt, für die Stadtregierung, für die Dezernenten, wenn alle Kräfte, die zur Verwaltung Genuas beitragen, nicht nur auf den umständlichen traditionellen Wegen, sondern direkt über elektronische Post erreichbar wären, sodass Meinungen, Informationen, Hinweise und etwaige Antworten in beide Richtungen zwischen dem Bürger und seinem Verwalter fließen können, auf schnelle, zivile und nicht durch bürokratische Hürden vermittelte Weise
  • es wäre besonders zivil, wenn die Gemeinde ihren Bürgern kostenlos oder zum tatsächlichen Selbstkostenpreis (also sehr wenig!) die Möglichkeit verfügbar machte, über eine E-Mail-Adresse zu verfügen, und es wäre noch ziviler, wenn die Gemeinde ihren Bürgern kostenlos oder zum tatsächlichen Selbstkostenpreis die Möglichkeit verfügbar machte, im Internet zu surfen, und so jenen Informationsaustausch zwischen Genua und dem Rest der Welt begünstigte, dessen unumgängliche Notwendigkeit man heute mehr als gestern in dieser Stadt verspürt
  • beispielhaft ist der vorliegende Antrag im Internet jederzeit und von jedem Computer der Welt aus einsehbar unter der Adresse:

VERPFLICHTET DEN BÜRGERMEISTER UND DIE STADTREGIERUNG,

  1. in kurzer Zeit ein modernes Projekt eines Bürgernetzes zu entwickeln und betriebsbereit zu machen, das über das Internet mit dem World Wide Web zugänglich ist
  2. dieses Projekt so zu gestalten, dass es die folgenden Merkmale und Funktionen umfasst:
    • a) jedem Bürger, der es beantragt, die Möglichkeit eines kostenlosen Zugangs per Modem zu den spezifischen Diensten des Bürgernetzes sowie ein individuelles kostenloses oder quasi-kostenloses elektronisches Postfach zu garantieren.
    • b) jedem Bürger, der es beantragt, die Möglichkeit des Zugangs über das Bürgernetz zum Surfen im Internet und im World Wide Web zu garantieren, kostenlos oder zum Selbstkostenpreis
    • c) im Internet und insbesondere im World Wide Web die vollständigen Niederschriften aller Sitzungen (ab einem bestimmten Zeitpunkt) des Stadtrats verfügbar zu machen, einschließlich der Akte und Beschlüsse, geordnet und katalogisiert, mit der Technik der Hypertextualität, nach einer vielfältigen und erschöpfenden Bandbreite von Index- und Suchschlüssel-Kriterien
    • d) im Internet ein umfangreiches dynamisches Archiv zu entwickeln und verfügbar zu machen, das Genua darstellt, welches eine breite Bandbreite und Menge von Texten zu jedem Thema mit Bezug zu Genua umfasst (z. B.: historisch, touristisch, wissenschaftlich, sportlich usw.), versehen mit Bildern, Fotografien, Stücken Genueser Musik, multimedialen Animationen, und in Zukunft unaufhörlich an diesem Archiv zu arbeiten, das heißt an diesem „Virtuellen Genua“, um es fortwährend den Qualitäts- und Möglichkeitsniveaus anzupassen, die der Fortgang der technologischen Entwicklung nach und nach möglich und notwendig machen wird
    • e) in Zusammenarbeit mit anderen Körperschaften, Tourismusbüros, städtischen und nicht-städtischen Kräften sich dafür einzusetzen, dass es für jeden, der von irgendeinem Teil der Welt aus die Internetseite der Gemeinde Genua aufruft, möglich wird, „online“, also von zu Hause aus und vom eigenen Computer, seinen Urlaub in unserer Stadt zu buchen

  3. allen Ratsfraktionen die Möglichkeit zu bieten, auf das Internet zuzugreifen, um Recherchen durchzuführen und Nachrichten und Hinweise per elektronischer Post von der Bürgerschaft zu empfangen


Antrag ausgearbeitet vonRoberto Quaglia

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Intervento di Roberto Quaglia,
für die Anpassung Genuas an die Imperative des Globalen Dorfes und für die Annahme einer angemessenen Politik in Bezug auf das Internet


Ich glaube, dass ein guter Politiker und ein guter Verwalter eine klare Vision von zwei wichtigen Kategorien haben müssen: der Kommunikation und der Zukunft.
Unter den vielfältigen Problemen, die Genua bekanntlich heimsuchen, sticht das der Kommunikation in seiner stummen Schwere hervor. Unter den verschiedenen Arten mangelhafter Kommunikation, die wir in Genua feststellen können, sind die für unsere heutige Diskussion interessantesten die folgenden:

1. Die Kommunikation zwischen der Gemeinde Genua und ihren Bürgern.
2. Die Kommunikation zwischen der Stadt Genua und dem Rest der Welt.

Sehen wir uns Punkt 1 an.

Trotz des jüngsten Bürgerschalters, der durchaus einen kleinen Schritt nach vorn darstellt, trennt noch immer ein klarer Abgrund die Gemeinde Genua von den Bürgern, die Sie verwaltet. Die Bürger, die heute zu ihrem legitimen und heiligen Interesse die Beschlussakte der Stadtregierung, die kommunalen Verordnungen, die Niederschriften dessen, was offiziell in diesem Ratssaal besprochen und entschieden wird, und anderes für die Gemeinde einschlägiges Material einsehen wollten, würden auf solche verfahrenstechnischen Hindernisse stoßen, dass sie davon abgehalten würden, es mit der gewünschten Häufigkeit zu tun. Wie viele Bürger nehmen sich heute nämlich die Mühe, diese Dokumente einzusehen? Sehr wenige. Und doch ist die Mehrheit der Bürger zu Recht daran interessiert, die Tätigkeiten der Gemeinde tiefer, oft auch im Detail, kennenzulernen, aber ebenso zu Recht nicht bereit, eine übermäßige Menge an Zeit und Mühe aufzuwenden, um diese Informationen zu erhalten. Außerdem wäre eine große Zahl von Bürgern sehr froh, zu einem kleinen Teil am Verwaltungsleben der Stadt teilzunehmen, indem sie eigene Vorschläge, Anregungen und Meinungen darlegt, aber auch diese Tätigkeit wird durch das Fehlen eines effizienten Kommunikationsmittels benachteiligt. Der Bürger, der etwas öffentlich zu sagen hat, kann heute nur einen Brief an eine Lokalzeitung schreiben, der mit großer Wahrscheinlichkeit nicht veröffentlicht wird.

Kommen wir zu Punkt Nummer 2: Die Kommunikation zwischen der Stadt Genua und dem Rest der Welt.

Ein weiterer Abgrund, eine weitere schwere Abwesenheit von Kommunikation trennt Genua vom Rest der Welt. Die Millionen und Abermillionen Touristen, die seit Jahrzehnten alle italienischen Straßen durchziehen und im Sommer Tausende von Orten bevölkern, umgehen auf magische Weise unsere vermeintliche Absicht, sie zu empfangen, indem sie unsere Stadt meiden, und die surreale Trostlosigkeit unserer menschenleeren Straßen mit allen im August geschlossenen Geschäften nimmt uns jeden Zweifel darüber, ob Genua heute eine touristische Stadt ist oder nicht.
Und doch herrscht unter uns Einstimmigkeit oder beinahe darüber, uns für die Zukunft eine starke touristische Identität zu geben. Die Stadt hat, und wird in Zukunft mehr haben können, die nötigen ästhetischen Qualitäten. Vieles ist bereits getan worden - das Aquarium ist ein Beispiel. Dennoch ist das Meiste noch zu tun, wenn es wahr ist, wie es wahr ist, dass sich im touristischen Monat schlechthin - August - unsere Stadt vollständig leert, anstatt sich über die Maßen zu füllen, wie wir es wollten. Um aus der ganzen Welt die Touristen herbeizurufen, nach denen wir uns so sehr sehnen, ist eine angemessene Menge und vor allemQualitätan Kommunikation nötig, unerlässlich, um die potenziellen Touristen zu informieren und anzuziehen, eine Kommunikation, die heute offensichtlich fehlt oder die jedenfalls unzureichend und ungenügend ist.

Wir haben also kurz zwei Arten von Kommunikationsmangel ins Auge gefasst, die erste zwischen der Gemeinde und ihren Bürgern, die zweite zwischen Genua und dem Rest der Welt.
Ist irgendeine neue, nicht umgesetzte Strategie vorstellbar, die es uns erlaubt, diese jetzt mangelhafte Kommunikation effizienter fließen zu lassen, zwischen der Gemeinde und ihren Bürgern und zwischen der Stadt und dem Rest der Welt? Wäre es nicht wünschenswert, dass wir jedem, der es beantragte, augenblicklich und automatisch, kostenlos, bequem, nach Hause, ALLE Informationen liefern könnten, die ihn interessierten, über Genua, sein Verwaltungsleben, seine verfügbaren Dienste, seine verborgenen und offenkundigen Schönheiten?
Nun, ein solches Werkzeug existiert heute, auch wenn wir es nicht benutzen, und wir alle haben davon gehört. Es handelt sich um das Internet.
Derzeit verbindet das Internet einige Dutzend Millionen Computer in der ganzen Welt, eine Menge, die sich jedes Jahr oder so verdoppelt, sodass es jedem, der nur eine bescheidene Extrapolation vorzunehmen weiß, klar erscheint, dass in einigen Jahren alle Bürger der Industrieländer auf die eine oder andere Weise über einen Internetzugang verfügen können, das heißt alle gewohnheitsmäßig aus der größten und ständig wachsenden Bibliothek, die je von der Menschheit hervorgebracht wurde, alle Informationen herausziehen können, die sie sich wünschen werden, genau wie heute wir alle normalerweise Informationen vom Fernsehen erhalten. Einige Schätzungen deuten darauf hin, dass im Jahr 2000 20% der Italiener mit dem Internet verbunden sein werden, eine Größenordnung, die unter den Bürgern der Vereinigten Staaten schon vor der Tür steht. Das Jahr 2000 erwartet uns in vier Jahren, während des nächsten Verwaltungszyklus. Diese Art von Schätzungen irrt in unserem Zeitalter der technologischen Wunder, wenn sie irrt, gewöhnlich nach unten.
Nun, welche Informationen über unsere Stadt fände heute im großen Weltnetz einer der 40 Millionen Internetnutzer, der, im Wunsch, Italien zu besuchen, sich zuvor eine Vorstellung davon machen wollte, was die verschiedenen Städte ihm zu bieten haben?
Nichts.
Ihr habt richtig verstanden. Er oder sie fände, was Genua betrifft, nichts. Oder, genauer gesagt, fast nichts.
Abgesehen nämlich von einer Handvoll halbleerer Seiten, erstellt von der Provinz Genua, erscheint sehr wenig über unsere Stadt für jeden, der im Internet den Blick zu uns wendet, und es handelt sich jedenfalls um private Initiativen. Nichts, absolut nichts davon wird von der Gemeinde Genua erstellt, die doch über achtzig Angestellte auf der Gehaltsliste in der Informatik-Abteilung verfügt, die uns jährlich fünf Milliarden an Gehältern kosten. Damit wird nicht der von den genannten Angestellten in ihren Aufgaben ausgeübte Nutzen bestritten. Es wird nur unterstrichen, wie ebenso wünschenswert es wäre, die Möglichkeit zu prüfen, ihre Fähigkeit und Erfahrung in die Richtung zu optimieren, die ich heute aufzeige.
Die Gemeinde Genua EXISTIERT nämlich NICHT im Internet, in einer Zeit, in der irgendein Schülerchen vollkommen in der Lage ist, Seiten zu erstellen, die es in jenem neuen und erstaunlichen Massenmedium namens Internet darstellen.
Wir sind also unter den italienischen Städten das Schlusslicht, vollkommen unsichtbar für jene vierzig Millionen Bürger der Welt, die bereits mit dem Netz der Netze verbunden sind, die statistisch den höchsten Wirtschaftsschichten in den jeweiligen Ländern angehören und so ausgezeichnete potenzielle Touristen sind. Wir sind vollkommen und vorsätzlich unsichtbar, während wir gleichzeitig sterilen Litaneien über unseren vermeintlichen Willen zur Öffnung gegenüber dem Tourismus frönen. In unserem Zeitalter überwältigender Verwandlung kommt es einem Verstecken gleich, im Internet abwesend zu sein.

Mit dem Internet stehen wir nämlich vor einer Revolution im Bereich der Massenkommunikation von derselben Wucht, die der Journalismus bei seiner Entstehung hatte, und das Fernsehen, als es zum ersten Mal in unseren Wohnzimmern aufleuchtete. Die Toren, die sich der Außergewöhnlichkeit dieses neuen Kommunikationsmittels nicht bewusst würden, blieben unweigerlich davon ausgeschlossen und gäben ein offensichtliches Zeichen ihrer Borniertheit. Während die Nutzung von Zeitungen und Fernsehen seitens einer Gemeinde, um mit den eigenen Bürgern und mit den potenziellen Touristen der ganzen Welt zu kommunizieren, eine komplexe Tätigkeit ist, nicht immer angemessenen Vermittlungen unterworfen, nicht frei von oft untragbaren Lasten (wie viel würde nämlich eine gute Werbekampagne in den Zeitungen der ganzen Welt kosten, um unsere Stadt dem internationalen Tourismus dauerhaft sichtbar zu machen?), verbindet die Nutzung des Internets heute mit der Überwindung der journalistischen Vermittlung die völlige Kostenfreiheit des Werkzeugs, abgesehen von den bescheidenen Gebühren für die Miete der Telefonleitungen.

Wir wissen, dass die Stadtregierung bereits vorhat, die Gemeinde Genua an das Internet anzuschließen, und es fehlte noch, dass es nicht so wäre. Im Einzelnen wissen wir jedoch sehr wenig, und wir möchten mehr darüber wissen. Ich erinnere mich, dass die Dezernentin und damalige Vizebürgermeisterin Cassol vor fast einem Jahr, auf eine Anfrage des Rates Azzarelli antwortend, beim Thema Zeit gewann, indem sie argumentierte, das Internet sei eine sehr komplexe Materie. Wir sind vollkommen einverstanden, dass es sich um eine äußerst komplexe Materie handelt. Im Gegenteil, im Lauf dieses vergangenen Jahres ist die Materie noch komplexer geworden, und die Komplexität ist in Zukunft gewiss nicht dazu bestimmt abzunehmen, in Anbetracht der unglaublichen, dem System Internet eigenen Dynamik. Gerade deshalb fürchten wir, dass das Risiko durchaus beträchtlich sein könnte, dass die Unterschätzung der Wachstumstendenzen des Phänomens Internet dazu führt, ein Projekt auszuarbeiten, das von Anfang an den veränderten und sich verändernden Bedingungen unangemessen sein wird. Das Internet ist die Wende eines epochalen Wandels. Man muss schon jetzt einkalkulieren, was sich hinter der Ecke zeigen wird. Für einmal wäre es in dieser Stadt schön und vor allem fruchtbar, die nahe Zukunft vorwegzunehmen, anstatt ihr wie üblich keuchend hinterherzulaufen.
Wir fürchten nämlich, dass die Gemeinde ihre eigene Teilnahme am Internet als einen Pflichtakt angehen könnte und nicht, wie es hingegen grundlegend ist, im Sinne einer breiten und intelligenten Strategie. Wir fürchten, dass die Gemeinde Genua sich eine nutzlose Handvoll Webseiten zulegen könnte, mit dem einzigen und ausschließlichen Zweck, nicht schlechter erscheinen zu wollen als alle anderen italienischen Städte, die unsbereitsvorausgegangen sind. Es wäre ein sehr schwerer Fehler. Wenn unser Ziel ist, nicht schlechter zu sein, können wir genauso gut die Stadt wechseln, denn dannsind wir bereitsschlechter. Wir müssen hingegen die Gelegenheit ergreifen, die dieses neue und erstaunliche Kommunikationswerkzeug bietet, umstrategischjene schweren Kommunikationsmängel anzugehen, von denen die Rede war, und sie zu lösen. Ja, sie zu lösen! Das Internet ist das ideale Werkzeug, um einige der Kommunikationsmängel unserer und in unserer Stadt vollkommen zu lösen.
Wollen wir einige praktische Beispiele machen? Wollen wir jetzt einige der nützlichen Dinge aufzählen, die die Gemeinde Genuakannund alsomussmittels des Internets tun?

Zuallererst, da sie es tun kann - es ist eine technisch elementare Angelegenheit, und ich fordere jeden heraus, lügend das Gegenteil zu behaupten! -, MUSS die Gemeinde von nun an den Bürgern zur Einsicht im Internet alle Informationen über ihre eigenen Verwaltungsakte verfügbar machen, von den Beschlüssen bis zu den Niederschriften unserer Diskussionen in diesem Saal. Jeder Bürger, der mit Personalcomputer und Modem ausgestattet ist,musssoll die Befugnis haben, bequem auf seinem eigenen Monitor 100% der öffentlichen Akte einzusehen, mit denen diese Stadt verwaltet wird. Nur so erreichen wir die gebotene totale Transparenz.
Dann kann die Gemeinde, und alsomuss, den Bürgern im Internet ein umfassendes und gut gegliedertes telematisches Bulletin verfügbar machen, in dem geordnet, auch mit täglicher Aktualisierung, die Informationen über alles, was an Machbarem in der Stadt vorhanden ist, verfügbar sind - von der Programmgestaltung der Kinos und Theater bis zu vollständigen Verzeichnissen der in den städtischen Bibliotheken einsehbaren Bücher und so weiter.
Dann kann die Gemeinde, und alsomuss, Diskussionsforen im Web zu organisieren, die die virtuelle Zusammenkunft der Bürger in öffentlichen Diskussionen über das Leben der Stadt und über deren Verwaltung ermöglichen.
Aber vor allem kann die Gemeinde, und alsomuss, im Internet eine erschöpfende Darstellung dessen zur Verfügung stellen, was unsere Stadt ist, was unsere Stadt gewesen ist, unserer Geschichte und unserer vergangenen und gegenwärtigen Schönheiten, in einem großen, geordneten, intelligenten Fresko, das viele unter denen anzuziehen und zu verführen weiß, die in der ganzen Welt, beim Durchsuchen des Internets, die Seiten von Genua finden, weil sie sie gesucht haben oder zufällig.
Im Internet kann man schon heute, neben einfachen Texten, Bilder, Fotografien, Töne und kurze Filme verfügbar machen, also ausgearbeitete multimediale Darstellungen. Unsere Aufgabe, heute, wenn wir ein wenig Weitsicht haben, ist es, Genua im Internet neu zu erschaffen. Unsere Stadt multimedial in all jenen ihren Aspekten darzustellen, die sie schön und interessant machen. Ich nenne nur ein Beispiel, um das Verständnis zu erleichtern:
das Aquarium. In den kommenden Jahren wird jeder auf der Welt, der im Internet das Wort Aquarium suchte, unser Juwel finden müssen. Seiten und Seiten über unser Aquarium mit sehr vielen Fotografien, und vielleicht auch der bekannte Film von der Geburt des Delfins. Unter den vielen, die unser Aquarium im Internet sehen werden, können sich etliche entscheiden, es persönlich anzusehen zu kommen.
Das Beispiel, das ich mit dem Aquarium gemacht habe, gilt für alles Schöne, das es in Genua gibt. Wenn wir unsere Arbeit richtig anlegen, indem wir die strategische Bedeutung eines korrekten Zugangs zum neuen Massenmedium Internet voll begreifen, und von Anfang an im Internet eine unserer Stadt würdige Darstellung entwickeln, werden wir nicht zögern, die Früchte zu ernten. Wenn wir uns hingegen dafür entscheiden, uns in den üblichen taktischen Stammeleien zu flüchten, das heißt uns damit zufriedengeben, das Thema Internet bloß abzukupfern, was die anderen italienischen Städte diesbezüglich schon verwirklicht haben, dann sage ich, dass es sich um vergeudete Mühe und vergeudetes Geld handelt, und dass es würdiger und seriöser wäre, überhaupt nichts zu tun. Das Internet ist ein Spielzeug für den, der es nicht kennt. Und das Massenmedium der Zukunft für den, der sich etwas vorzustellen vermag. In diesem Bereich ohne Strategie vorzugehen, nützt nichts, vor allem einer Stadt, vor allem einer Stadt wie Genua. Jedem die Wahl und die Verantwortung, sich dem Internet mit dem einfältigen Lächeln dessen zu nähern, der es nur für ein Spielzeug hält, oder mit der konstruktiven Haltung dessen, der hingegen verstanden hat, dass es keine gültigen Ausreden gibt, die es erlauben, von diesem neuen aufkommenden Massenmedium abzusehen.

Mit dem Internet eröffnet sich nämlich ein neues riesiges Spielfeld für die menschlichen Geschicke, ein Spielfeld, das sich exponentiell ausdehnt und das in naher Zukunft, in dieser neuen Darstellung der Realität, die bereits Virtuelle Realität genannt wird, bedeutende Teile aller anderen Spielfelder einschließen wird, wo sich die menschlichen Handlungen verflechten. Und es ist ein Spielfeld, das so wichtig ist, wie heute seine offensichtliche Erscheinung blitzartig ist, die scheinbar aus dem Nichts entspringt. Und wir alle werden dieses Spiel spielen, ob man will oder nicht, so wie heute wir alle für unsere Handlungen und für unsere Entscheidungen, auch in der Politik, von dem abhängen, was zum Beispiel in unseren Fernsehern oder in unseren Zeitungen geschieht. Man kann nicht von einem Kommunikationsmittel absehen, das alle benutzen. Man wird es auch in Zukunft nicht können. Und da wir alle dieses Spiel spielen werden und in Zukunft, ob wir wollen oder nicht, mit dem Internet zu tun haben werden, können wir genauso gut dieses Spiel von Anfang an gut spielen, um es zu vermeiden, später zu bedauern, wie schon viele andere Male in dieser Stadt, gegenüber dem Rest der Welt im Rückstand zu sein. Und so taucht die unaufschiebbare Notwendigkeit auf, die Zeiten zu straffen und endlich zu handeln, mit Klarheit, Kompetenz und vor allem Weitsicht und einer klaren Strategie, um Genua in die erste Reihe der Städte zu stellen, die sich eine Physiognomie im Cyberspace gegeben haben - so wird jener virtuelle Raum genannt, in dem die Welt sich selbst darstellt durch das unglaublichste Computernetz, das es je gegeben hat.
Es ist eine große Arbeit, wenn sie so gemacht wird, wie sie gemacht werden muss, stark technisch, gleichwohl auch intensiv politisch, denn die Politik ist, wie wir alle wissen, in einer ihrer Bedeutungen die Ausübung eines klaren, von Weitsicht geprägten Willens, der aus der Wahl zwischen verschiedenen und nicht selten gegensätzlichen Optionen entspringt. Es ist eine große Arbeit, eine große technische und politische Arbeit, von deren Umfang heute den meisten nur die Spitze des Eisbergs sichtbar ist, und ich hoffe, dass wenigstens die Spitze des Eisbergs nicht der Sicht aller Anwesenden verborgen ist. Es ist das Bewusstsein dessen, wie viel es diesbezüglich zu tun gibt, und vor allem wie viel es in unserer nahen Zukunft zu tun geben wird, um das Image Genuas in den Augen der zig Millionen Menschen zu fördern, die schon heute mit dem Internet verbunden sind, das uns am Ende dieser Reihe von Überlegungen dazu bringt, mit diesen Worten und mit den ähnlichen, in unserem Antrag und in unseren Tagesordnungsanträgen entfalteten Worten vorzuschlagen, dass Genua nicht nur, mühsam hinterherhinkend, allen anderen großen italienischen Städten nachjage, sondern ihnen in der unvermeidlichen Anpassung an die Moderne vorausgehe, indem es als erste unter ihnen einen Ausschuss einsetzt, der sich besonders den Problemen der internen und externen Kommunikation mit besonderer Aufmerksamkeit für das Internet widmet.

Denn, seht, es genügt nicht zu sagen und zu entscheiden, wie mancher Oberflächliche argumentieren könnte:„Die Gemeinde muss sich um das Internet kümmern.“Es wäre, als ob es genügte zu sagen und zu entscheiden:„Die Gemeinde muss sich um den Stadtverkehr kümmern“. Tolle Leistung! Wenn es genügte, so zu sagen, wäre es ausreichend, es ein für alle Mal orakelhaft zu verkünden, und wozu bräuchte es dann den Verkehrsdezernenten? Sich um das Internet zu kümmern, also um jenes Fenster, aus dem die Welt uns in Zukunft sehen oder nicht sehen wird, so wie sich um den Haushalt, den Verkehr und alle anderen wichtigen Dinge zu kümmern, ist eine Aufgabe politischer Verantwortung, neben der technischen Kompetenz, eine Funktion, für die wir heute vorschlagen, dass ein spezifischer Ausschuss eingesetzt werde, in dem alle politischen Gruppen, die in diesem Rat die gesamte Genueser Bevölkerung vertreten, die Möglichkeit haben, tatkräftig einzugreifen, um jene nützlichen und unverzichtbaren Vorgaben und Inhalte zu liefern für die bestmögliche Errichtung jenes Virtuellen Genua, das möglichst bald im Internet das Licht erblicken muss.

Ich neige mich dem Ende meiner Rede zu und bringe ein kleines Beispiel, das, wie ich hoffe, als gutes Omen dient:
Dieser Antrag, den ich eingebracht habe, sowie der Text dieser Rede sind bereits im Internet, in eben diesem Augenblick, und werden dort jahre- und jahrelang und eventuell auch jahrzehntelang bleiben, immer einsehbar, rund um die Uhr, von jedem Genueser, italienischen und weltweiten Bürger, den sie interessierten. Warum, frage ich, sind im Internet nicht schon auch alle anderen Dokumente dieser Verwaltung? Sie MÜSSEN im Internet verfügbar sein, da sie es SEIN KÖNNEN, und der Beweis dafür, dass sie es können, ist, dass diese meine Rede und dieser mein Antrag im Internet schon sind. Den Kollegen, die nach mir reden werden, kündige ich an, dass alles, was heute in diesem Saal zu diesem Thema gesagt wird, von mir möglichst bald getreu auf das universelle Schwarze Brett des Internets übertragen wird, also zur augenblicklichen und kostenlosen Verfügung von jedem, der jederzeit, von zu Hause aus mittels seines eigenen Computers, eine Abfrage im Internet vornehmen will, um eure genauen heutigen Worte zum Thema, das wir debattieren, zu erfahren, oder einfacher, um Nachrichten über euer politisches und verwaltungstechnisches Engagement zu ziehen. In Erwartung, dass dieses Verfahren zur Norm wird, auf Initiative der Gemeinde statt auf meine Initiative, wie es die Logik gebietet, lade ich die Kollegen, die reden werden, ein, anschließend in eigener Person die Erfahrung zu machen, im Internet alle genauen Worte wiederzufinden, die sie von nun an sagen werden, und die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Natürlich stehe ich jedem zur Verfügung, der das Thema vertiefen will.

Danke für die Aufmerksamkeit.

Roberto Quaglia


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Intervento di Antonio BRUNO (P.D.R.C.)


"Signor Presidente e colleghi, condivido molte delle cose dette dal consigliere Quaglia, condivido meno l'enfasi solamente positiva, rispetto ad uno strumento che, certamente è interessante e che può aiutare a risolvere molti problemi.
In effetti rimane il problema della promozione del ruolo turistico di Genova, che anche tramite questa rete, può essere sviluppato, così come il sottoscritto, dove andare in vacanza, ha cercato un posto a basso costo, tramite Internet, così lo può fare chiunque.
Però devo dire che questo aspetto dovrebbe, si, promuoverlo il Comune, gli enti locali, ma forse i privati dovrebbero contribuire, anch'essi, in qualche modo.
Estremamente interessante, ma comunque punto critico, è quello della pubblicità degli atti consiliari, della comunicazione, della possibilità, per il cittadino, di accedere ad informazioni. E' evidente che non basta memorizzare una serie di parole per poter, poi effettivamente, rendere consultabile tutto questo, nel senso che ci vorrà, secondo me, una grande capacità organizzativa per poter permettere, eventualmente, la consultazione di tutto questo materiale.
E' evidente che, se nel dibattito su un certo tema, i gruppi o i cittadini consulteranno il sito genovese, dovranno essere in grado di discriminare, all'interno di una grande quantità di informazioni, quello che può interessare.
Quello su cui non sono così d'accordo è l'enfasi come questo strumento dipinto, che potrà risolvere tutti i problemi di comunicazione. E' vero che ogni anno si raddoppia il numero di utenti che possono accedere a tutte queste informazioni, è pur vero, però, che in questo grande mercato mondiale, a fronte di una percentuale dell'umanità sempre più ricca, sempre più con possibilità di comunicazione, esiste, anche nella nostra città, fatte le debite proporzioni, una quota sempre crescente di popolazione sempre più messa ai margini.
Allora, non riduciamo il problema della comunicazione tra gli enti, la Giunta, il Consiglio Comunale e la popolazione alla disponibilità di pagine Web, su Internet. Io ritengo che sia una cosa importantissima e che si possa fare anche facilmente, perché non serve più essere un grande programmatore per costruirsi da solo una pagina, basta solo avere un programma come "Word 6.0" e lo traduce lui, una pagina multimediale.
Rimane, però, il problema principale della comunicazione tra le amministrazioni, i consigli e i cittadini, che non possono risolversi a questo, perché comunque sarà una minoranza che potrà permettersi il computer, avere la voglia di usarlo, avere la voglia di collegarsi ad Internet ed, eventualmente, avere la voglia di non limitarsi alle pagine più osè e più pornografiche che sono disponibili, come tutte.
Ci vuole la possibilità di una comunicazione tra cosa succede dentro le amministrazioni e le informazioni disponibili e i cittadini, possibilità di un dialogo che non può restringersi all'aspetto che il collega Quaglia ci ha proposto, aspetto su cui sono d'accordo. Non può restringersi solo a quello, anche se l'Amministrazione sviluppasse tutto quello che ha testé detto il collega Quaglia, rimane un problema di comunicazione tra noi e la città, tra i cittadini e le istanze intermedie e un problema di partecipazione.
Certo, questo strumento, per una certa quota della nostra città, può essere uno strumento importante, anche di partecipazione, perché si possono farei i cosiddetti siti Internet, in cui non c'è solo un aspetto passivo da parte del cittadino, ma anche un aspetto propositivo, come ad esempio la posta elettronica e tante altre questioni.
Noi siamo favorevoli agli ordini del giorno proposti dal collega Quaglia, evidentemente però in un quadro di non esaustività della risoluzione dei problemi di comunicazione tra Giunta e Consiglio; Consiglio e città e forze politiche, che deve avvalersi di questo strumento, ma non può assolutamente pensare di risolverlo in toto con questo".

Antonio Bruno

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Intervento di Claudio BASSO (P.P.I.)


"Signor Presidente e colleghi consiglieri, anche io volevo fare alcune considerazioni sui problemi che la mozione del collega Quaglia ha posto all'attenzione del Consiglio.
Sicuramente con una enfasi diversa, rispetto anche alle magnifiche sorti e progressive di questo strumento.
Certamente oggi in base ad alcuni dati che abbiamo raccolto, Internet è raggiunta da circa 300.000 utenti ufficiali, in Italia, e circa 1 milione di utenti indotti, se pensiamo che, a fronte di ogni accesso, esistono almeno altri tre fruitori, i cosiddetti non ufficiali, del servizio.
Però è indubbiamente vero che tutte le proiezioni ci portano, in un prossimo futuro, ad un allargamento pressoché geometrico della potenzialità di accesso a questi servizi.
Credo che oggi sia importante parlare di questa possibilità, per almeno due motivi fondamentali: innanzi tutto perché bisogna essere assolutamente preparati a questa evoluzione. Secondo motivo: perché è assolutamente necessario essere presenti e quindi essere parte attiva in questo processo evolutivo della rete.
Bisogna essere assolutamente preparati a questa evoluzione, anche perché l'attuale tecnologia non rappresenta certamente un punto di arrivo. L'evoluzione tecnologica, per assicurare al cittadino un servizio che sia all'avanguardia e sempre puntuale, in termini di qualità e quantità, è ancora tutta da scoprire. Tutto il fenomeno delle fibre ottiche si pone in questa direzione.
Certamente questo consentirà di offrire e fornire servizi a costi economicamente più contenuti, sensibilmente più contenuti, rispetto a quanto, oggi, le normali procedure ci inducono a fare, ma occorre essere presenti e quindi avere una parte attiva in questo processo evolutivo, anche perché se consideriamo la rete Internet come un processo di moda, siamo completamente fuori strada. Essa deve essere vista come un servizio che, in particolare nelle realtà locali, serve a dialogare con il cittadino.
Possibilità di allargare a dismisura il bacino di utenza e di accesso alle informazioni, con servizi che sono attivi in maniera pressoché continuativa, consentirà l'accesso di informazioni che normalmente le strutture pubbliche non sono in grado di attivare con i normali processi informativi.
E' proprio questa caratteristica del servizio di informazione a servizio dei cittadini utenti, che dovrebbe connotare in maniera particolare la presenza di una Civica Amministrazione in questo settore.
Questo obiettivo di presenza sulla rete Internet, da parte del Comune di Genova, anche sulla base di esperienze che già sono state avviate, pur con molte difficoltà, in altri comuni, si raggiunge, a mio giudizio, attraverso tre passaggi: la collettività, la gestione delle informazioni e la fornitura di veri e propri servizi all'utenza.
Su questo punto occorre dire che esistono già, sul tessuto cittadino, realtà che sono in grado di fornire un ampio supporto informativo, relativamente alla possibilità di trasmettere informazioni locali sulla rete Internet. Sarebbe molto opportuno, da questo punto di vista, evitare duplicazioni e non frammentare quanto è già immesso sulla rete, cercando, invece, collaborazioni, in termini di fornitura di servizi che, sicuramente, renderebbero meno onerosa la creazione e la gestione di una banca dati sulla città e porterebbero sicuramente ad estendere la base informativa, praticamente a costi economicamente molto contenuti.
La collettività, come già è stato realizzato in pressoché tutti i comuni italiani già presenti sulla rete Internet, deve essere attuata attraverso fornitori di servizi, che sono già presenti e operanti nella nostra città, che sono in grado di garantire una elevata qualità, in termini di continuità e potenza delle connessioni.
Naturalmente ci sono anche tutte le questioni derivanti dalla assistenza e dalla competenza che tali servizi necessitano una volta avviati.
E' opportuno che questa attività venga svolta da apparati già esistenti, che consentano una riduzione del costo di implementazione ed una provata competenza. A ciò deve essere aggiunta la possibilità di predeterminare totalmente i costi di ciò che si sta approntando, evitando, così situazioni di bilancio imprecise o poco chiare, che altre volte, proprio nel campo dell'informatica, ha costretto le Civiche Amministrazioni a continue rincorse per un ulteriore aumento di costi non previsti e non programmati in sede di installazione.
Certamente, poi, la disponibilità di spazi Internet, può portare ad immagazzinare molteplici informazioni che vanno dai verbali dei Consigli Comunali, delle Commissioni, alle delibere, alle ordinanze del Sindaco, agli atti amministrativi, che possono essere ampiamente consultabili in tempo reale, con tutte le procedure che sono già note a molti utenti di questo tipo di servizio.
Ma quello che rende particolarmente efficace questo tipo di servizio, è questa immediatezza nell'attuare una sorta di filo diretto con il cittadino, che può inviare suggerimenti, consigli, richieste all'Amministrazione Comunale; la possibilità di creare moduli mirati, che consentono di raccogliere informazioni già preventivamente catalogabili rapidamente su data base, per ulteriori analisi; consente di avere, in forma diretta, attraverso questionari mirati, quello che è l'indice di gradimento su una eventuale proposta, o quella che è la reale esigenza di un quartiere o di una parte di esso, rispetto ai problemi della Civica Amministrazione.
Questa rete civica cittadina, può essere creata a costi competitivi e controllati, fin da subito, ed è auspicabile che da questo punto di vista, io mi auguro che poi l'Assessore, su questo, possa già fornirci alcune indicazioni, una indagine informativa, su quanto risulta essere già esistente e il coordinamento delle risorse interne alla Civica Amministrazione, ma anche presenti sul territorio genovese, possa consentire di analizzare fino in fondo i costi per l'attivazione di un servizio sperimentale in questo senso, ma anche la sua capacità di evoluzione, la possibilità di fornire servizi, la capacità di essere flessibili nella interconnessione di realtà esistenti coni problemi della Civica Amministrazione.
Vorrei concludere con alcune osservazioni, che meriterebbero sicuramente anche un approfondimento in un altro contesto: in questo dibattito, vengono posti gli accenti sulle caratteristiche positive che ha questo tipo di servizio.
Credo che, come dicevo all'inizio, la necessità che il Consiglio Comunale si ponga questo tipo di problema, per essere preparati a questa evoluzione e per essere presenti e quindi per svolgere un ruolo attivo in questa direzione, non ci possa fare nascondere che con questa evoluzione dirompente si presentano scenari totalmente inediti, che chiamano in causa anche il modo stesso di fare politica, che chiamano in causa i criteri della cosiddetta democrazia rappresentativa, così come l'abbiamo vissuta e approfondita finora. La possibilità di introdurre una sorta di voto telematico, soltanto per conoscere le opinioni, ma in un futuro ormai prossimo, anche per favorire l'accento su una proposta, su una decisione da prendere in un senso, piuttosto che in un altro, ci deve mettere giustamente in condizioni di approfondire anche il ruolo di una Civica Amministrazione, che si ponga di fronte a questa evoluzione telematica con un'iniziativa contro i rischi di una nuova esclusione, contro i rischi di nuove discriminazioni che sono indotte dalla innovazione tecnologica.
In questo senso io vedo importante l'iniziativa di una Civica Amministrazione, ci sono problemi di accesso che, per i rilevanti costi di tipo economico, a molti non sono consentiti, ci sono problemi di educazione a nuovi linguaggi, di educazione a nuove procedure. Qualcuno già parla di senzatetto digitali, o parla di sud digitale, in una realtà mondiale che prevede la divisione, finora, fra un nord ed un sud del mondo, soltanto sugli aspetti quantitativi o qualitativi, per come siamo stati tradizionalmente portati a considerarli.
Questa innovazione tecnologica apre questi scenari completamente diversi. Credo che sia importante che un livello locale di autonomia e di intervento sulla realtà, sulla vita quotidiana dei cittadini, si debba porre, giustamente, questo tipo di problemi e possa essere una occasione per risolverli e proprio per consentire una nuova e maggiore libertà".

Claudio Basso

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Intervento di Franco BAMPI (Polo Nord)


"Signor Presidente e colleghi, circa la mozione presentata su Internet, voglio dire che sono sostanzialmente d'accordo con gli ordini del giorno presentati dal consigliere Quaglia, almeno per quelli che non riguardano l'accesso, il fatto che il Comune debba garantire accessi, perché credo che sia lì, il nodo del problema ed è praticamente il contributo che intendo dare a questa discussione.
L'ho già detto altre volte, quando abbiamo parlato della riorganizzazione informatica del Comune: o il Comune arriva a usare, ad avere come strumento di lavoro Internet, il Comune stesso e quindi ad avere delle basi di dati accessibili e quindi, eventualmente, con piccola manutenzione, semplicemente per, magari, fare una pagina che poi viene messa sul circuito Internet, può, appunto, mettere i dati a propria disposizione sul circuito Internet, oppure l'operazione Internet non funziona.
Io ritengo che sia improponibile una organizzazione Internet parallela a quella del Comune, perché allora il costo di manutenzione di questa operazione potrebbe diventare rilevante. Invece è diverso se il Comune struttura la propria gestione informatica dei propri dati, in modo tale che poi Internet possa accedere e che ci possa accedere, eventualmente, con dei codici d'accesso, o su siti dove non c'è tutto. Mentre gli atti pubblici, che possono essere le delibere di Giunta, di Consiglio Comunale, le determinazioni dirigenziali, possono essere messi su siti dove non si controlla, basta inibire la possibilità di scrittura, ma comunque su siti eventualmente duplicati, dove non c'è controllo, possono esservi dei dati che non devono essere diffusi necessariamente, oppure possono essere diffusi solo con dei particolari codici d'accesso.
Però la logica è e a me pare di avere rilevato questa logica negli ordini del giorno, almeno nei nn. 1, 2 e 3 fatti dal consigliere Quaglia, che è quella di stimolo all'uso o alla creazione di un sistema informatico di lavoro per il Comune, che sia immediatamente adattabile ad un sito Internet e quindi a essere poi distribuito in Internet.
Io credo che o si fa così, o gestire un sito Internet separato, diventa oneroso e alla fine diventa obsoleto, questo sito, come dati, come aggiornamento, ecc.
Se questa è la tendenza, cioè quella di andare a creare dei siti, quindi dei computers, dove i dati pubblici vengono immagazzinati e quindi semplicemente resi visibili da Internet, allora possiamo pensare che questo sia un sito che si aggiorna automaticamente, sennò diventa un sito dove d'accordissimo con quanto diceva il consigliere Quaglia, possiamo trovare notizie storiche e le notizie storiche possono essere multimediali, possono essere da testi, da musiche, da animazioni, da fotografie, che si mandano in diretta, pensiamo a cosa sta facendo adesso "Primonet", quindi effettivamente la bellezza di Internet è la multimedialità. Quindi possiamo fare anche un'operazione di archivio e di accesso a basi d'archivio, ma se vogliamo anche che sia un accesso, per esempio, ai lavori del Comune, sia un accesso in cui il cittadino che usa Internet può andare a vedere cosa si fa nel Comune, come opera, attualmente, il Comune, in questo caso, secondo me, Internet deve essere un modo con cui il Comune lavora, sennò non riusciremo a tenere aggiornato il sito.
A me pare che il consigliere Quaglia abbia proprio colto questo aspetto negli ordini del giorno che ha proposto".

Franco Bampi

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Intervento di Flavio AZZARELLI (P.D.S.)


"Signor Presidente e colleghi, Io volevo porre l'accento su di un aspetto che il consigliere Quaglia non ha sufficientemente esaminato, o per lo meno, badando a forse a questo aspetto internettistico di una visone di Genova su Internet e quindi apertura globale al mondo, forse si è dimenticato che è importante anche un rapporto di Genova con la cittadinanza.
E allora credo che la creazione di una rete civica, che è una cosa che a noi preme particolarmente, forse sia anche un aspetto ulteriore di evoluzione della nostra città e di apertura a questo mondo. Internet sappiamo tutti che cos'è e non perdiamo tempo a rispiegarlo. A me non fa neanche tanta paura essere riportato sulla rete delle reti, in quanto essendo un mezzo di comunicazione democratico è giusto che ci stia tutto e tutti, come d'altronde è e come si può verificare attraverso una collegamento o una navigazione. Il nostro gruppo più volte in questa sede ha perorato la creazione di un sito e la messa in linea del servizio di posta elettronica e richiesta informazioni, cosa che il Comune sembrerebbe ipotizzare per la fine di settembre. Acquisiti questi dati, ci piacerebbe che questo tipo di messa in linea di informazioni non fosse un mero e semplice bollettino comunale, non fosse qualcosa di passivo ma fosse il più possibile interattivo. Noi crediamo che una comunità strutturata che permetta alla maggior parte delle famiglie di stare, convivere, comunicare sulla rete e scambiarsi informazioni ed esperienze sia un grosso traguardo.
Il Comune in questo senso può fare molto: attraverso una promozione "internettiana" di quella che potrebbe essere la visione di uno dei tanti comuni che stanno su Internet si potrebbe iniziare a ragionare su un coinvolgimento globale di associazioni, enti e quanti altri stanno nella nostra città e nella nostra provincia. Comunità che potrebbe tranquillamente risiedere su un qualcosa che potremmo chiamare per comodità "rete civica". Rete civica che potrebbe essere quel perno e quel qualcosa che permetterebbe a chi non è specificamente connesso e non può permettersi di connettersi a Internet di comunicare e scambiare informazioni. Ricordo per brevità che la rete civica è una struttura che non gira su Internet ma che si può chiamare e contattare in ogni momento a un semplice numero di telefono. Il protocollo che viene di solito utilizzato per Internet ha determinati passaggi un po' tecnici, ha determinate caratteristiche software e hardware che richiedono un maggior apporto da parte dell'utente e ha dei costi vivi di accesso che vengono di solito sostenuti dal privato per la mera e semplice connessione.
In questa ottica credo che il Comune potrebbe aprirsi ai cittadini che fondamentalmente non sono interessati: attraverso una campagna di comunicazione e informazione si potrebbe chiaramente dire che il Comune ha un nuovo modo di parlare con i cittadini, una nuova modalità, una nuova metodologia. Coesisterebbero a questo punto due realtà: una quella, come amo definirla io, televisiva, ovvero una modalità televisivo dinamica (Internet, le pagine Web su Internet ed eventuali servizi), una realtà più di comunità, ovvero una rete civica, che permetterebbe a qualsiasi persona, da qualsiasi punto della città, di connettersi con il fornitore di informazioni. Fornitore che ovviamente sarebbe il Comune, ma non solo il Comune, ma quanti hanno interesse a stare su questa rete. Ricordo che il Comune di Torino ha deliberato, con una delibera se non sbaglio di Giunta, la possibilità di offrire spazio sulla propria rete civica a tutte le associazioni e gli enti che ne avessero fatto richiesta. Questo ha permesso di creare una grossa struttura a livello comunale. Il Comune di Torino oggi 15mila cittadini iscritti che parlano, dialogano, comunicano e si scambiano informazioni e opinioni tra loro. Questo ha permesso di creare una grossa struttura che vive e si autoalimenta di quello che è l'apporto di associazioni, enti e privati che forniscono alla struttura rete civica informazioni quotidiane. Il comune quindi ha messo a disposizione uno spazio gratuito all'interno di una struttura civica. Lo stesso comune ha realizzato un progetto ambizioso. Addirittura è riuscito a rimodellare intorno ad uno specifico protocollo, quello che abitualmente è il protocollo utilizzato per Internet, il TCPIP, è riuscito a ridefinire alcuni ambiti del SED e quindi utilizzare un protocollo che è tipico di una rete ad ampio respiro su una struttura comunale, con notevoli facilitazioni nell'implementazione ovviamente di quelle che sono le delibere e atti che necessariamente, con i tempi che si reputeranno più opportuni da parte dell'Amministrazione comunale, dovranno in un certo modo essere messi a disposizione della cittadinanza. Quella che era la linea che si tentava di definire era un giusto mixing tra le istanze presentate dal collega Quaglia, diverse, dovute, e forse a volte altisonanti sotto certi aspetti, ma comunque nelle intenzioni ottime, e quella che è una istanza fondamentale, quella cioè di non ritenere il cittadino forzatamente benestante e non ritenerlo comunque una persona che in qualsiasi momento può acquistarsi un computer, prendersi un modem, pagare un allaccio e andare a navigare. Questo perché fondamentale che questa comunità, se sarà coltivata dall'Amministrazione, abbia tutti i presupposti per essere una comunità il più possibile aperta, democratica ed eterogenea.
A questo proposito noi abbiamo presentato un ordine del giorno, e questo proposito chiederemmo di votare questo ordine del giorno che sommariamente propone i presupposti di una creazione di rete civica a prescindere dai presupposti internettistici."

Flavio Azzarelli

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Intervento di Renato PENCO (L.N.I.P.)


"Signor Presidente, signor Sindaco, assessori e colleghi, è un'ottima idea quella di inserire Genova in un sistema Internet mondiale, perché Genova certamente ha molto da dare e molto da offrire. Il consigliere Quaglia ha fatto un intervento molto tecnico: evidentemente se ne intende molto di questo settore. Ma vogliamo fare conoscere Genova per cosa? Per fare vedere le bellezze, d'accordo. Forse abbiamo un archivio unico al mondo, che persino gli inglesi vengono a consultare. Gli facciamo vedere l'Acquario, bellissimo, seconda o terza struttura mondiale. Poi quando vengono i turisti cosa gli facciamo vedere? Dei gabinetti che sono costati centinaia di milioni chiusi con i lucchetti, un sottopasso che da sette anni non si riesce a finire, gli facciamo vedere le strade che sembrano percorsi da giungla amazzonica, dei marciapiedi che non sono neanche più degni di questo nome, gallerie che non sono più gallerie ma sono dei camini orizzontali, pieni di rumenta. Cito a tal proposito quello sotto via Madre di Dio, cito quello in via Albertazzi che è un ricettacolo di rumenta. Gli faremo vedere tutte le rumente che abbiamo a Genova. Comunque siamo favorevoli a farci vedere per il mondo."

Renato Penco

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Intervento di Carlo SCHENONE (G. Misto)


"Dopo questo intervento così specifico e tecnico che ha anche riscosso l'applauso del pubblico mi sentirò un po' imbarazzato a fare delle valutazioni più precise. Quando, mi sembra a settembre, sono state fatte delle anticipazioni dai giornali riguardo a una prossima rete civica del Comune mi domandavo appunto che cosa sarebbe stato. Non ho capito perché allora veniva presentato come assessore competente l'Assessore Cosma: non so se adesso invece la cosa, come probabilmente mi sembra più corretta, è passata all'assessore che si interessa dell'informatica. Ero interessato per riuscire a capire che tipo di intervento era stato previsto relativamente alla presenza del Comune su Internet. In parte si era già parlato di una presenza da parte delle Istituzioni Scolastiche con l'esperienza della connessione di alcuni istituti genovesi, però quello che veniva presentato era qualcosa di sicuramente più organico, in cui il Comune diventava reale fornitore di servizi sulla rete. Mi interessava perché ritenevo importante che l'impostazione di una presenza del Comune su Internet dovesse essere prevista al momento della riorganizzazione del Comune. Ritengo che l'introduzione e la presenza del Comune su Internet dovrebbe essere l'occasione per arrivare ad un utilizzo interno al Comune di queste tecnologie, quella che ora come ora viene detta Intranet. La possibilità cioè di connettere le varie sottoparti del Comune con queste tecnologie: il che può essere la semplice connessione messa a disposizione dei vari uffici comunali di caselle di posta elettronica tramite le quali anche scambiarsi la documentazione, senza aspettare che i fattorini girino per tutta la città, come qualcosa di più sostanziale come tutto un sistema di distribuzione elettronica dei documenti. Questo è un passo importante, un passo che renderebbe realmente efficace anche una presenza del Comune su Internet, su qualunque meccanismo che permetta di accedere telematicamente al Comune. Faccio un esempio molto semplice. Il poter seguire una pratica anche da un punto di vista elettronico, fare in modo che una pratica migri all'interno dell'organizzazione comunale direttamente su supporto elettronico permette sia all'interno di verificare come si muovono questi documenti, e quindi l'efficacia dell'organizzazione stessa, sia diventa facilmente un meccanismo tramite il quale un qualunque cittadino può sapere qual è lo stato a cui è giunta una pratica di suo interesse.
All'aspetto della trasparenza dovrebbe poi collegarsi, e il Comune da questo punto di vista è l'unico che realmente può farlo come proprio interesse, tutto il discorso della partecipazione. La partecipazione dei cittadini che, ora come ora, cambiano anche socialmente l'interazione politica tra di essi, ha bisogno di nuovi canali. Se un tempo la partecipazione politica dei cittadini era fatta quasi esclusivamente con assemblee fumose, ora come ora queste modalità di partecipazione stanno sempre più perdendo di interesse ed efficacia, mentre ci sono altri aspetti e metodologie che permetterebbero di raggiungere una partecipazione che altrimenti a discapito della democraticità stessa della vita politica andrebbero a perdersi. Da questo punto di vista, se ritengo importante che il Comune arrivi ad una organizzazione interna che preveda una connessione in rete di tutta quanta la sua struttura in modo da poter rendere facile, agevole, e aggiornata anche la trasparenza verso l'esterno, d'altra parte è anche importante che il Comune si doti di strumenti che permettano una partecipazione. Mi rifaccio in questo caso a quello che proponeva Azzarelli. Più che pensare di installare e realizzare le cosiddette piazze telematiche, quindi luoghi di incontro telematico dei cittadini su Internet, cosa che richiede peraltro anche un minino ma significativo impegno anche da parte del cittadino se non altro per avere una connessione Internet a disposizione, anch'io preponderei maggiormente sull'approccio fatto tramite reti civiche o come si dice in gergo BBS, reti civiche organizzate in forma di BBS, quindi con un accesso che richiede esclusivamente un calcolatore che ormai è presente non dico nella maggioranza ma in una buona percentuale delle case italiane, e un modem che richiede una spesa unica di un centinaio di migliaia di lire o poco più. Una rete civica quindi che abbia una maggiore facilità di accesso, dia la disponibilità di incontro, un confronto e anche uno scambio di informazioni, e che possa essere, per la parte che possa essere interessante e utile, connessa ai servizi di Internet. In questa maniera, se dall'altra parte il Comune è strutturato in maniera tale da avere una propria organizzazione cablata, sarebbe possibile mettere a disposizione della rete civica anche informazioni che ugualmente sarebbero accessibili tramite Internet. Però non riterrei, se ritengo utile e importante che l'accesso possa avvenire tramite Internet, che sia l'unica possibilità. Se uno ipotizza una rete civica può integrarla con un accesso a Internet, facendo migrare le informazioni si cercano sulla rete civica anche su Internet; il contrario non è così automatico.
Da questo punto di vista è importante che il Comune arrivi a questi due aspetti: l'organizzazione interna che permetta una trasparenza e la partecipazione tramite delle reti civiche. Come questo si realizzi, sono convinto che debba realizzarsi anche appoggiandosi su quello che esiste già. Oltre tutto in città, contrariamente ad altre città, abbiamo anche più di un fornitore di servizi di questo genere che ha competenze e professionalità, che possono anche ridurre notevolmente i costi rispetto ad una struttura di questo genere organizzata direttamente dal Comune. Da questo punto di vista sono convinto che il Comune debba avere più una funzione di organizzatore dell'accesso, dopo di ché ci si può appoggiare sulle realtà esistenti per la sua concretizzazione. In qualità di organizzatore probabilmente una delle cose che potrebbe fare il Comune è quella di presentare un volto organico della città. Ora come ora su Internet, a mia conoscenza, ci sono sette o otto siti che presentano Genova. Sono siti che presentano la città spesso con informazioni ripetute, come gli orari dei musei ecc.. Nella fattispecie c'è il Comune di Genova con un sito dell'Assessorato alla scuola, un altro sito fatto da Pangea Informagiovani, un'altra sottoparte del Comune, un altro che si chiama Genova Virtuale on Page, con una bacheca dove lasciare messaggi su Genova, dove generalmente nessuno lascia un gran che; un altro ancora dell'Ente del Turismo, e un altro infine dove di sono informazioni di Afrodite dell'Università di Genova, con rimandi a teatri e cose di questo genere. In più si può aggiungere anche Primonet che è un altro esempio di questo genere. Ci sono dunque tanti siti su cui si possono avere informazioni su Genova, ma spesso e volentieri queste informazioni non sono aggiornate. La cosa che potrebbe fare il Comune è fare in modo che, grazie anche ai sistemi che permettono una navigazione multimediale, l'approccio a Genova sia uno ma che sia fatto in maniera che le risorse siano utilizzate per avere un aggiornamento di un sito anche complesso, costituito da più fornitori di informazioni, ma che venga fatto in maniera efficace per la città.
Lo statuto del Comune prevede l'esistenza di un notiziario: lo prevedeva prima ancora che venisse la legga sulla trasparenza ed è una cosa che il Comune deve doverosamente realizzare. Questo potrebbe essere, anche se non potrebbe esaurire l'intenzione che è nello statuto, un notiziario presente su rete civica o Internet. A questo punto esco un attimo dall'argomento specifico, però spezzo una lancia affinché questo notiziario venga realizzato finalmente; c'è bisogno che il Comune esca, che almeno quello che avviene all'interno di quest'aula, ma in generale quello che avviene nel Comune esca e sia maggiormente conosciuto, non solo come comunicazione dell'Amministrazione ma più in generale come comunicazione di tutto il Comune, quindi anche nel caso del Consiglio Comunale. Un tempo c'era stata una proposta di trasmettere i consiglio comunali via televisione; un tempo venivano trasmessi via radio. E' possibile ipotizzare come in alcune altre città un giornale mensile, prodotto direttamente dal comune, anche autofinanziato con pubblicità o cose del genere, in cui le varie realtà, sia quelle dirette dall'Amministrazione, sia anche quelle politiche, quindi anche i vari gruppi, possono uscire e comunicare agli altri. Quindi in ogni caso questo vincolo dello statuto che prevede il notiziario non è stato realizzato a parecchi anni dal momento in cui questo statuto è stato approvato. Colgo quindi l'occasione di questo invito di utilizzare Internet per fare in modo che il Comune esca verso i cittadini per allargare l'invito previsto dentro lo statuto.
Un'ultima cosa riguarda l'accessibilità. Ora come ora la Biblioteca Berio avrà una nuova sede in cui è prevista una notevole disponibilità di nuove tecnologie per poter accedere alle informazioni. In questo caso un altro aspetto attualmente esistente sono gli sportelli Citycard, in cui dei semplici calcolatori vengono utilizzati semplicemente come sportelli. Così pure ci sono altre delle situazioni in cui così pure ci sono vari posti pubblici che hanno a disposizione calcolatori per l'accesso e il reperimento di informazioni fornite dal Comune. Allora, proprio per evitare quella che veniva citata da Basso e in parte da Bruno, l'emarginazione informatica, cioè che chi non può permettersi di avere gli strumenti sufficienti per un accesso venga escluso da tutte queste possibilità che vengono fornite, questi strumenti potrebbero essere utilizzati rendendoli meno specifici per fare in modo che le persone qualunque possano accedere alle informazioni che altri forniti di un pochino più di risorse riescono a procurarsi semplicemente comprandosi gli strumenti."

Carlo Schenone

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Intervento di Anna Maria CASSOL (Assessore all'Informatica)


"Cercherò di essere breve, ma non perché voglia eludere la questione che peraltro è estremamente importante e interessante, ma perché penso che dobbiamo trovare un sistema di informazione continua, reciproca, sull'evoluzione dei lavori rispetto a questo tipo di strumenti, cosicché non ci troviamo ad impegnare il Consiglio Comunale con tempi molto lunghi su un tema di cui peraltro abbiamo già parlato nel settembre dell'anno scorso e che senz'altro non ha dei momenti in cui si danno risposte, indicazioni, e finisce lì. Tutt'altro. Consentitemi la brevità e consentitemi il rimando che peraltro in uno degli ordini del giorno il consigliere Quaglia chiede da qui a tre mesi, possibilmente preventivamente in commissione io ritengo; dopo i tre mesi che il consigliere Quaglia dava, io vi chiedo che sia verso i primi di novembre per consentire il lavoro che adesso vi illustro. Credo che non siano più sfuggibili la riflessione, la preparazione e il lavoro rispetto agli strumenti che ci sono oggi nel mondo. Non si tratta di essere fanalini di coda: si tratta di lavorare nel modo più appropriato con le risorse che ci sono, risorse in termini economici e in termini umani. Non è una Amministrazione, non siamo noi Giunta, non siete voi Consiglio che possiamo certamente con un tocco di bacchetta magica mettere in atto le modalità subito per far funzionare le cose nel modo che siano poi accessibili come informazioni a tutti i cittadini. Voglio dire che quello che dicevano i consiglieri Basso, Schenone, Bampi, Bruno, cioè che impostare il lavoro di flusso di informazioni all'interno dell'ente perché questo abbia anche aspetti e possibilità immediate di accesso dall'esterno non è un lavoro da poco. Certo sarebbe estremamente costoso costituire una doppia organizzazione che produce informazioni, su Internet piuttosto che su rete civica. Da un anno a questa parte c'è un gruppo di quindici persone all'interno del Comune, persone che operano in vari servizi, che stanno lavorando, che si sono preparate, che hanno fatto corsi, che hanno valutato opportunità e modalità per utilizzare al meglio gli strumenti messi a disposizione dalle tecnologie attuali per fare delle proposte che siano veramente fruibili, e che non restino qualche pagina aperta mai più aggiornata, qualche banca dati iniziata e mai più resa vitale.
La questione fondamentale è certamente quella che nei vostri interventi avete posto. Cioè Internet e rete civica; modalità di alimentazione di entrambi questi sistemi di informazione e di comunicazione con i cittadini, in modo tale che non ci sia spreco di energie, sovrapposizioni di banche dati, costruzioni ridondanti. Non ha tanto senso collegarsi ad Internet per avere informazioni che sono tipiche della comunità locale. Ha senso porre su Internet informazioni che il mondo vuole avere su Genova. Si sta lavorando: c'è questo gruppo costituito formalmente con ordinanza del Sindaco che sta lavorando su entrambi questi fronti. Quindi, cosa significa e come partire per la rete civica, quali informazioni, e quali di queste informazioni non ricostruite ma allargate, perché hanno lo stesso protocollo di base di comunicazione, portare su Internet, e viceversa. Noi pensiamo, e di questo vi terrò informati nella commissione che faremo ai primi di ottobre, di essere per quella data pronti ad aprire il rapporto con il mondo tramite alcune pagine su Internet e il rapporto con la città tramite un sistema di rete telematica cittadina, dove certamente ci sia un ruolo del Comune ma ci sia anche quello che diceva il consigliere Azzarelli, ovvero un ruolo importante delle associazioni e altri enti che vogliono mettere in comunità le informazioni utili e scambiarsi le comunicazioni utili.
Il problema che è stato posto, e non è da poco, di chi si esclude e di chi non si esclude, pensiamo di affrontarlo, sapendo che ci sarà un'evoluzione complessiva di questi strumenti, dotando da subito sistematicamente tutti gli sportelli del cittadino dei collegamenti necessari. Di modo ché i cittadini che non abbiano direttamente in casa gli strumenti possano avere non solo le stesse informazioni, ma possano anche essere quelle sedi in cui si fa informazione, si crea educazione, come sottolineava il consigliere Basso. Gli sportelli del cittadino vivificati anche da queste informazioni; un collegamento di rete civica che non sia necessariamente con tutte le stesse informazioni di Internet, e naturalmente il continuare tutti gli sviluppi su Internet che già ci sono, tipo il collegamento e il progetto, a cui faceva riferimento Schenone, relativo alle Istituzioni Scolastiche e ai collegamenti tra scuole. Quello che si diceva il giusto mix è quello su cui si sta lavorando per capire come partire con il piede giusto. Non possiamo, e sono sicura che voi non lo chiedete nemmeno, immaginare un'apertura e una immediata preparazione di informazioni su tutto quello che esiste all'interno del Comune. Sappiamo bene che ad oggi il materiale cartaceo che viaggia è enorme, e quindi bisogna contemporaneamente - cosa che si sta facendo -lavorare per informatizzare le banche dati comunali. L'attenzione, e questo è il compito di questo gruppo di lavoro, è che tutto sia sempre estremamente collegabile. Questi aspetti non sono aspetti facili, e si capisce la complessità organizzativa quale sia: si tratta di partire con dei tasselli che vadano mano a mano a costruire un puzzle più complessivo, senza che poi si scopra di dover buttare via qualcosa perché quel pezzo che si è fatto non è più utile. Su questo si sta lavorando. Io riprometto ai primi di ottobre di fare una presentazione organica dello stato di avanzamento dei lavori, sia per quanto riguarda la questione della rete civica, sia per quanto riguarda la questione della connessione Internet. Il problema grosso della educazione su questi aspetti, educazione da parte di chi lavora all'interno del Comune e da parte dei cittadini è un po' la scommessa che si sta giocando di questi tempi un po' da tutte le parti. E quindi l'altro aspetto importante è utilizzare tutte esperienze positive che si sono fatte in questo senso. In questo momento questo gruppo di lavoro, e io stessa insieme con l'Assessore Cosma abbiamo riscontrato che effettivamente la città di Torino è quella, come citava Azzarelli, che ci sta dando più aiuto e con cui stiamo anche operando per lavorare al meglio su questi aspetti di interconnessione tra un sistema e l'altro.
Per quanto riguarda l'insieme degli ordini del giorno che ha presentato il consigliere Quaglia, mi sentirei di accettarli come raccomandazioni. Su alcuni noi siamo d'accordo in parte. Ce n'è uno dove il consigliere Quaglia dice che si impegna il Sindaco e la Giunta a mettere su Internet, sulle pagine Web, tutte le sedute del Consiglio Comunale compresi gli atti, le delibere, i regolamenti, e ogni genere di regolamento sul quale si possa fare la ricerca con la tecnica dell'ipertestualità ecc.. Noi su questa cosa non possiamo che dire che sarebbe bello. Non posso davvero, lo dico onestamente, garantire i tempi per una cosa di questo genere, così come non credo di poter garantire i tempi sul fatto che tutti i gruppi consiliari possano accedere a Internet in un dato tempo, se non analizzando i costi degli accessi attivi e passivi, che peraltro stiamo verificando. A me risulterebbe veramente spiacevole dire che un ordine del giorno va bene, un altro no, un altro fino a un certo punto. L'insieme è un insieme di utili e importanti indicazioni che sento di poter dire che teniamo in giusta considerazione, comprese le indicazioni sugli accessi. Anche qui si tratta di valutare i costi; io non credo che saremo in grado di garantire l'accesso gratuito a Internet a tutti i cittadini che lo richiedono. Sono tutti aspetti che vanno attentamente valutati in termini di costi, in termini di tempi, in termini di reali possibilità, perché non credo onesto dire di sì e non sapere quando lo facciamo. Per cui sia i suoi ordini del giorno, sia quello del consigliere Azzarelli, li accogliamo volentieri come indicazioni, come importantissime raccomandazioni e suggerimenti, senza dover arrivare a votarli ad uno ad uno. Se andiamo a votarli ad uno ad uno come precisi ordini del giorno, su questo francamente ho un po' di difficoltà perché vorrei che fossero realistici i tempi di realizzazione."

Anna Maria Cassol

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2. Rede vonRoberto Quaglia (L. Pann.)


„Ich bin bereit, dass sie als Empfehlung angenommen werden, unter der Bedingung, dass, wenn um Oktober/November herum oder wann immer es sein wird, seitens der Stadtregierung über das berichtet wird, was bis zu jenem Zeitpunkt getan worden sein wird, und ich mich nicht für zufrieden hielte, es mir gestattet sei, dasselbe Thema in kürzerer Zeit als der, die es diesmal gebraucht hat, wieder auf die Tagesordnung zu bringen, und ich werde dann diese plus alle anderen wieder einbringen, die ich für angebracht halte. Ich habe diesen Antrag am 25. Januar eingebracht, und er ist jetzt behandelt worden. Ich würde ihn wieder einbringen, falls die Berichte der Stadtregierung mich nicht zufriedenstellten, möchte aber an dem Punkt die Garantie haben, ihn vor Ablauf des Mandats zur Aussprache bringen zu können. Im Übrigen akzeptiere ich, dass sie als Empfehlung angenommen werden, nachdem ich eine Stellungnahme des Generalsekretärs gehört habe, der tatsächlich anmerkte, dass bei bestimmten Punkten, wie dem der kostenlosen Bereitstellung des Zugangs für die Bürger, was ich im Übrigen weiterhin für angebracht und notwendig halte, die Umsetzbarkeit in Bezug auf Kosten und Geschwindigkeit zu prüfen wäre. Umso mehr nur aus diesen Gründen, weil ich die reale Schwierigkeit verstehe, so weitreichende Entscheidungen in kurzer Zeit zu treffen, akzeptiere ich, dass sie als Empfehlung angenommen werden. Dennoch muss ich daran erinnern, dass ich gerade wegen der Komplexität des Themas, von der Dezernentin eingeräumt und von ihr selbst als Beispiel angeführt, behaupte und bekräftige, dass umso mehr ein Ausschuss, der sich besonders der besseren, demokratischeren Gestaltung dieses Übergangs zu diesem neuen Massenmedium, das das Internet ist, widmet, entschieden angebracht wäre.“

Roberto Quaglia

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2. Intervento di Flavio Azzarelli (P.D.S.)


"Mi sembrava che nel nostro ordine del giorno volessimo porre solo un accento sulla realizzazione di uno studio di fattibilità e quindi l'eventualità di stanziamenti di un progetto esecutivo. Mi sembrano fondamentalmente degli atti amministrativi, o perlomeno una procedura e un iter. Se accogliete come raccomandazione un iter, mi sembra una cosa un po' strana. Mi sembrava un modo di dire che la rete civica poteva avere una attuabilità attraverso dei passaggi amministrativi. Comunque, mi rimetto al vostro giudizio."

Flavio Azzarelli


PRESIDENTE GUGLIELMINO (P.D.S.):
"Dò lettura degli ordini del giorno presentati:"

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Tagesordnungsantrag Nr. 1

In Erwägung dessen, dass

  • Genua das größte Interesse daran hat, seine eigene Kommunikation nach außen zu verbessern, ebenso wie die Kommunikation zwischen der Gemeinde und den Bürgern effizienter und flüssiger zu gestalten
  • das Internet gewiss ein gültiges Werkzeug darstellen kann, um diese Kommunikationsfortschritte zu erzielen
  • eine aufgeklärte und strategische Ausrichtung in Bezug auf die Kommunikation und das Internet eine beträchtliche, über die Zeit ausgedehnte Menge an Arbeit mit sich bringt
  • der Beitrag, den die politischen Kräfte bei der Bestimmung der Inhalte der Darstellung leisten können, die man von Genua auf der Weltbühne des Internets geben will, beträchtlich ist und nicht vergeudet werden darf, da er auch eine Garantie der Demokratie darstellt, was die Wahl der Inhalte betrifft

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

in Sachen Internet nach einem klaren strategischen Plan zu handeln, indem ein Ausschuss für Kommunikation und Internet eingesetzt wird, der die Aufgabe hat, sich über die Kommunikationstätigkeiten der Gemeinde sowie über die Strukturierung und die Inhalte der Darstellung Genuas auseinanderzusetzen, die man dem Globalen Dorf im Internet zur Verfügung stellen will, zur Gewähr der Erreichung der höchstmöglichen Qualität und zum Schutz der legitimen politischen Anliegen in dieser Materie.

Proponente: R.Quaglia(L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 2

In Erwägung dessen, dass

  • das Internet das neue aufkommende Massenmedium ist
  • eine rechtzeitige und effiziente Darstellung Genuas im Internet und insbesondere im World Wide Web vorteilhafte Effekte für die Stadt erzeugen würde, vor allem was deren touristische Ambitionen betrifft

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

im Internet ein umfangreiches dynamisches Archiv zu entwickeln und verfügbar zu machen, das Genua darstellt, welches eine breite Bandbreite und Menge von Texten zu jedem Thema mit Bezug zu Genua umfasst (z. B.: historisch, touristisch, wissenschaftlich, sportlich usw.), versehen mit Bildern, Fotografien, Stücken Genueser Musik, multimedialen Animationen, und in Zukunft unaufhörlich an diesem Archiv zu arbeiten, das heißt an diesem Virtuellen Genua, um es fortwährend den Qualitäts- und Möglichkeitsniveaus anzupassen, die der Fortgang der technologischen Entwicklung nach und nach möglich und notwendig machen wird

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 3

In Erwägung dessen, dass

  • die Protokolle der Sitzungen des Stadtrats werden in der Regel niedergeschrieben und auf Computer in Form von Files gespeichert, sodass es sehr einfach, um nicht zu sagen elementar wäre, durch Hinzufügen der wenigen nötigen HTML-Codes zu diesen Files diese Protokolle im Internet für jeden in Genua oder in der Welt einsehbar zu machen, den es interessierte, sie einzusehen
  • die Online-Stellung der Protokolle der Sitzungen des Stadtrats von Genua sowie aller Beschlüsse im Internet wäre ein technisch elementarer Vorgang, sobald die Gemeinde sich mit dem unverzichtbaren Standort einer dauerhaften Internetverbindung ausgestattet hätte, und dass diese Initiative sich in Italien und in einem großen Teil der Welt an die Spitze stellen würde, was die Werte der Transparenz über die Verwaltungsakte und über die Positionen und Tätigkeiten der politischen Parteien betrifft

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

im Internet und insbesondere im World Wide Web die vollständigen Niederschriften aller Sitzungen (ab einem bestimmten Zeitpunkt) des Stadtrats verfügbar zu machen, einschließlich der Akte, der Beschlüsse, der Verordnungen und jeder Art nützlichen Dokuments, geordnet und katalogisiert, mit der Technik der Hypertextualität, nach einer vielfältigen und erschöpfenden Bandbreite von Index- und Suchschlüssel-Kriterien

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 4

In Erwägung dessen, dass

  • die Bedeutung der elektronischen Post als Kommunikationsmittel zwischen den Menschen nimmt ständig zu
  • gegenüber der traditionellen Post zeichnet sich die elektronische Post durch die geringeren Lasten aus, die sie mit sich bringt, da der physische Transport der Briefe nicht nötig ist, und durch eine völlige Umweltfreundlichkeit, da mit ihr kein Papier verwendet wird
  • andere Städte und Institutionen liefern den Bürgern bereits kostenlos E-Mail-Adressen
  • es ist vorteilhaft für Genua, dass die größtmögliche Menge an Bürgern mit einer E-Mail-Adresse ausgestattet ist, zuallererst um ihre Kommunikation zu erleichtern, und zweitens auch, um ihnen mit größerer Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz etwaige Mitteilungen seitens der Verwaltung zusenden zu können

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

jedem Bürger, der es beantragt, die Möglichkeit eines kostenlosen Zugangs per Modem zu den spezifischen Diensten des Bürgernetzes sowie ein individuelles kostenloses elektronisches Postfach zu garantieren, mit etwaigen minimalen Lasten in Bezug auf den getätigten Verkehr

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 5

In Erwägung dessen, dass

  • der Nutzen des Internets für jeden, der Informationen jeder Art sucht, ist unumgänglich und wird es in Zukunft immer mehr sein
  • das Internet stellt das hervorragendste derzeit existierende Werkzeug dar, um mit Menschen vieler anderer Städte und vieler anderer Länder in Kommunikation zu treten
  • je größer die Menge an Kommunikation ist, die die Genueser Bürger, insbesondere die Jugendlichen, mit Bürgern anderer Orte herzustellen vermögen, desto größer ist der geistige Zuwachs und der langfristige Vorteil der Stadt selbst
  • je mehr Genuesen im Internet zu surfen vermögen, desto mehr wird Genua im sogenannten Cyberspace dargestellt, mit langfristigen positiven Effekten verschiedener Natur

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

jedem Bürger, der es beantragt, die Möglichkeit des Zugangs über das Bürgernetz zum Surfen im Internet und im World Wide Web zu garantieren, kostenlos oder zum Selbstkostenpreis

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 6

In Erwägung dessen, dass

die Organisation der Daten im Internet kann in Ermangelung einer korrekten Organisation und Koordination leicht chaotisch ausfallen

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

in Sachen Internet in Koordination mit den anderen ligurischen Körperschaften zu handeln, die bereits auf dem Gebiet aktiv sind, wie zum Beispiel der Provinz, um Redundanzen und Verwirrungen bei der Schaffung des Virtuellen Genua zu vermeiden.

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 7

In Erwägung dessen, dass

  • das Internet ist das ideale moderne Werkzeug für die Suche nach Informationen jeder Art
  • für die politischen Kräfte, die zur Verwaltung dieser Stadt beitragen, ist es grundlegend und wird es in Zukunft immer mehr sein, über die größtmögliche Menge und beste Qualität an Werkzeugen für die Suche nach nützlichen Informationen verfügen zu können
  • jeder Bürger, der mit den Ratskräften in Kontakt treten wollte, um Informationen zu erbitten oder Probleme darzulegen, sollte dies auch mittels elektronischer Post tun können

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

allen Ratsfraktionen die Möglichkeit zu bieten, auf das Internet zuzugreifen, um Recherchen durchzuführen und Nachrichten und Hinweise per elektronischer Post von der Bürgerschaft zu empfangen

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Tagesordnungsantrag Nr. 8

In Anbetracht der dringenden Notwendigkeit, eine angemessene Präsenz Genuas im Internet zu garantieren

verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

dem Rat innerhalb von drei Monaten ab heute einen detaillierten Bericht über das vorzulegen, was bereits in dieser Materie getan worden sein wird, sowie ein detailliertes Projekt über das, was zu tun man für die Zukunft festgelegt haben wird

Antragsteller: R.Quaglia (L.Pann).

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Ordine del giorno n. 9:

  • "Internet è certamente uno dei molteplici aspetti della comunicazione interattiva e multimediale.
  • La rete delle reti risente ancora, malgrado l'ampia diffusione, di notevoli problemi che nel rapporto cittadino Pubblica Amministrazione non devono essere tralasciati; per accedere a Internet il cittadino utente deve essere in possesso di uno o più connessioni e programmi adeguati alle esigenze del protocollo Internet, alla velocità di caricamento delle pagine da visionare, alla gestione quotidiana delle operazioni da svolgere.
  • Bologna sembra essere una delle città italiane che ha realizzato un'ipotesi di fornitura gratuita al cittadino dell'accesso Internet, in realtà le modalità sono diverse e più simili ad una bbs.
  • La rete civica deve essere un passo fondamentale della Civica Amministrazione perché la sua creazione permetterà al cittadino di ottenere una serie di informazioni sia di sentirsi parte di una "comunità" che dialoga, dibatte, comunica.

Si impegna il Sindaco e la Giunta

  • ad eseguire uno studio di fattibilità sulla creazione di una rete civica cittadina modellata intorno all'esperienza di altre città italiane (Torino, Milano, Roma, tanto per citarne alcune);
  • a provvedere alla destinazione delle necessarie risorse nell'ambito del bilancio preventivo 1997 da impiegare nell'attivazione della rete civica genovese;
  • a non ritenere la realizzazione delle pagine Internet sul Comune di Genova l'unica parte di un progetto di visibilità e interazione multimediale con la cittadinanza.

Proponenti: F. Azzarelli, M. Fisci (P.D.S.).


Die Tagesordnungsanträge Nr. 1 bis Nr. 9 werden als Empfehlung angenommen.

 

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Letzte Änderung, 23. Oktober 2003

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