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EDie Gemeinde Genua im Internet (zweiter Akt)


Das folgende Dokument ist der Antrag, im Januar 1997 von Roberto Quaglia in seiner Eigenschaft als Stadtrat von Genua verfasst und unterzeichnet, um den Bürgermeister und die Stadtregierung zu verpflichten, spezifische Initiativen für die Nutzung des Internets durch die Gemeinde Genua umzusetzen. Es folgt seine Rede im Saal, in der am 17. Februar 1997 stattgefundenen Aussprache, sowie, in chronologischer Reihenfolge, alle Reden der anderen Räte und Dezernenten. Es handelt sich um den zweiten Antrag Quaglias zu diesem Thema. Den ersten, im Rat im Juli 1996 besprochen,findet ihr hier.


Hier eine Übersicht der auf dieser Seite enthaltenen Dokumente:




Sehr geehrter Herr Bürgermeister
der Stadt Genua

ANTRAG

Der Stadtrat von Genua

IN ERWÄGUNG DESSEN, DASS

  • am Dienstag, dem 21. Januar 1997, die Seiten der Gemeinde Genua im Internet vorgestellt wurden; die strukturelle Anlage der Arbeit erscheint auf Kriterien der Ernsthaftigkeit und Kompetenz gegründet; dennoch fehlt von den „Web“-Seiten der Gemeinde noch ein Teil, der die Stadt Genua unter dem Gesichtspunkt der touristischen Anziehung darstellt, und es fehlt auch ein Teil, der die systematische Niederschrift der Ratssitzungen umfasst, ein Thema, das während der Sitzung vom 22. Juli 1996 Gegenstand der Ratsdebatte war; auch in Anbetracht der Tatsache, dass die Dezernentin Cassol am 21. Januar 1997 öffentlich erklärt hat, sich nicht zu erinnern, dass dieses Thema am 22. Juli 1996 besprochen worden sei, zeigt sich als nützlich und notwendig, dass der Stadtrat klar seinen eigenen politischen Willen ausdrückt, dass bei der Erstellung der Internetseiten der Gemeinde einige starke Anliegen in Richtung der Verwaltungs-„Transparenz“ und der Förderung der Stadt nicht vernachlässigt werden, in dem Sinne, der in den folgenden Absätzen näher spezifiziert wird
  • die Tonaufnahmen der Sitzungen des Stadtrats werden in der Regel niedergeschrieben und auf Computer in Form von „Files“ gespeichert, sodass es technisch sehr einfach, um nicht zu sagen elementar wäre, durch Hinzufügen der wenigen nötigen HTML-Codes zu diesen „Files“ diese Protokolle dauerhaft im Internet für jeden in Genua oder in der Welt einsehbar zu machen, den es interessierte, sie einzusehen
  • die Online-Stellung der Protokolle der Sitzungen des Stadtrats von Genua sowie aller Beschlüsse im Internet wäre in jeder Hinsicht ein technisch elementarer Vorgang, und diese Initiative würde sich in Italien und in einem großen Teil der Welt an die Spitze stellen, was die Werte der „Transparenz“ über die Verwaltungsakte und über die Positionen und Tätigkeiten der politischen Parteien betrifft
  • die Online-Stellung der genannten Dokumente im Internet würde einer wachsenden Menge von Bürgern die konkrete Möglichkeit bieten, bequem von zu Hause den genauen Verlauf des Verwaltungslebens in der Gemeinde Genua verfolgen zu können, ein Interesse, das in der Stadt sehr stark empfunden wird; dem Bürger, den im Detail interessierte, was im Stadtrat besprochen wird, wird heute nämlich nur die Option geboten, sich während der Sitzungen physisch in den Saal des Palazzo Tursi zu begeben, eine Lösung voller Unannehmlichkeiten, da sie den Verlust einer großen Menge Zeit (auch des ganzen Nachmittags) mit sich bringt, Zeit, die nur sehr wenige aufwenden können oder wollen für die Befriedigung ihres durchaus vorhandenen Interesses an der Entwicklung der Ratstätigkeiten; im Gegenteil würde die Möglichkeit, die Protokolle der Ratsdiskussionen bequem im eigenen Haus mit minimalem Aufwand an Zeit und Energie einzusehen, ständig alle am Thema interessierten Bürger einbeziehen, mit wichtigen Vorteilen für die Qualität der Beziehung zwischen Verwaltern und Verwalteten; unter anderem würde diese Lösung allen interessierten Bürgern eine ständige Kontrolle über die Tätigkeiten der von ihnen gewählten Räte, über die Positionen der verschiedenen politischen Gruppen, über die Erklärungen und Versprechen des Bürgermeisters und der Dezernenten bieten
  • zum Beweis der leichten technischen Realisierbarkeit der drei vorhergehenden Punkte haben die Antragsteller auf eigene Kosten und in eigener Verantwortung im Internet, jederzeit von jedem Ort der Welt aus dauerhaft einsehbar, neben einer geordneten Liste ihrer wichtigsten Anträge die vollständige Niederschrift der Diskussion über dasselbe Thema, die während der Ratssitzung vom 22. Juli 1996 stattfand, sowie die über die Legalisierung der Drogen, die am 19. Dezember 1996 stattfand, online gestellt
  • die jüngste Einführung eines spezifischen kostengünstigen elektronischen Zubehörs auf dem amerikanischen Markt, und bevorstehend auf dem italienischen, das am Fernseher anzubringen ist und erlaubt, das Internet über den Fernseher einzusehen, ähnlich wie man es heute schon mit dem Videotext tut, wird in naher Zukunft einem immer höheren Prozentsatz von Bürgern die Möglichkeit eines Internetanschlusses bieten, sodass die Möglichkeit, von zu Hause den Verlauf der Ratssitzungen zu verfolgen, in den nächsten Jahren unweigerlich an Bedeutung gewinnen wird, umso mehr, wenn man bedenkt, dass in den kommenden Jahren die Fernseher der neuen Produktion höchstwahrscheinlich zum großen Teil von vornherein mit den nötigen elektronischen Teilen für die Internetverbindung ausgestattet sein werden, genau wie sie heute von vornherein mit der Videotext-Funktion ausgestattet sind
  • die sehr schnelle Entwicklung neuer Techniken in der „Internet-Welt“ macht schon heute die Übertragung von Audiosendungen über das Internet möglich, ähnlich wie beim Radio, und es entstehen bereits Techniken für die Videoübertragung, sodass man vernünftigerweise vermuten kann, dass spätestens in zwei Verwaltungszyklen, im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, die Audio-/Video-Ausstrahlung der gesamten Sitzungen des Stadtrats im Internet, wahrscheinlich auch live, theoretisch vollkommen möglich sein wird
  • eine rechtzeitige und effiziente Darstellung Genuas im Internet und insbesondere im World Wide Web würde vorteilhafte Effekte für die Stadt erzeugen, vor allem was deren touristische Ambitionen betrifft, besonders wenn sie in allen wichtigsten europäischen Sprachen verfügbar gemacht würde
  • die Organisation der Daten im Internet kann in Ermangelung einer korrekten Organisation und Koordination leicht chaotisch ausfallen
  • für die politischen Kräfte, die zur Verwaltung dieser Stadt beitragen, ist es grundlegend und wird es in Zukunft immer mehr sein, über die größtmögliche Menge und beste Qualität an Werkzeugen für die Suche nach nützlichen Informationen verfügen zu können
  • es wäre nützlich und angebracht, dass die Gemeinde jeder Ratsfraktion, die es beantragte, einige Seiten im „World Wide Web“ zur Verfügung stellte, um den Bürgern die jeweiligen Tätigkeiten zu veranschaulichen
  • die Bedeutung der elektronischen Post als Kommunikationsmittel zwischen den Menschen nimmt ständig zu
  • gegenüber der traditionellen Post zeichnet sich die elektronische Post durch die geringeren Lasten aus, die sie mit sich bringt, da der physische Transport der Briefe nicht nötig ist, und durch eine völlige Umweltfreundlichkeit, da mit ihr kein Papier verwendet wird
  • andere Städte und Institutionen liefern den Bürgern bereits kostenlos E-Mail-Adressen
  • es ist vorteilhaft für Genua, dass die größtmögliche Menge an Bürgern mit einer E-Mail-Adresse ausgestattet ist, zuallererst um ihre Kommunikation zu erleichtern, und zweitens auch wegen der Möglichkeit, ihnen mit größerer Schnelligkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz etwaige Mitteilungen seitens der Verwaltung zuzusenden
  • jeder Bürger, der mit den Dezernaten und mit den Ratskräften in Kontakt treten wollte, um Informationen zu erbitten oder Probleme darzulegen, sollte dies auch mittels elektronischer Post tun können
  • die Bedeutung, die das neue Kommunikationsmittel Internet in Zukunft in allen Bereichen der Gesellschaft annehmen wird, ist dazu bestimmt, in einem weit höheren Maß zu wachsen, als man es heute abzusehen vermag, und dass es also strategisch grundlegend ist, für jede öffentliche Körperschaft oder Organisation im Allgemeinen, in ihrem Innern wachsende Kompetenzbereiche diesbezüglich zu entwickeln und zu stärken

ES VERPFLICHTET DEN BÜRGERMEISTER UND DIE STADTREGIERUNG

  • jedem Bürger, der es beantragt, die Möglichkeit eines kostenlosen Zugangs per Modem zu den spezifischen Diensten des Bürgernetzes sowie ein individuelles kostenloses elektronisches Postfach zu garantieren, mit etwaigen minimalen Lasten in Bezug auf den getätigten Verkehr
  • im Internet und insbesondere im World Wide Web die vollständigen Niederschriften aller Sitzungen des Stadtrats verfügbar zu machen (ab einem möglichst baldigen Datum), einschließlich der Reden, der Akte, der Beschlüsse, der Verordnungen und jeder Art nützlichen Dokuments, geordnet und katalogisiert, mit der Technik der Hypertextualität, nach einer vielfältigen und erschöpfenden Bandbreite von Index- und Suchschlüssel-Kriterien
  • im Internet ein umfangreiches dynamisches Archiv zu entwickeln und verfügbar zu machen, das Genua zum Zweck der touristischen Förderung darstellt, welches eine breite Bandbreite und Menge von Texten zu jedem Thema mit Bezug zu Genua umfasst (z. B.: historisch, touristisch, wissenschaftlich, sportlich usw.), versehen mit Bildern, Fotografien, Stücken Genueser Musik, multimedialen Animationen, und in Zukunft unaufhörlich an diesem Archiv zu arbeiten, das heißt an diesem „Virtuellen Genua“, um es fortwährend den Qualitäts- und Möglichkeitsniveaus anzupassen, die der Fortgang der technologischen Entwicklung nach und nach möglich und notwendig machen wird, und diese Darstellung in den wichtigsten europäischen Sprachen verfügbar zu machen, also auf Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch
  • allen Dezernaten und Ratsfraktionen die Möglichkeit zu bieten, auf das Internet zuzugreifen, um Recherchen durchzuführen und Nachrichten und Hinweise per elektronischer Post von der Bürgerschaft zu empfangen
  • jeder Ratsfraktion, die es beantragt, einige Seiten im „World Wide Web“ zur Veranschaulichung der jeweiligen Tätigkeiten für die Bürger zur Verfügung zu stellen
  • in Sachen Internet in enger Koordination mit den anderen ligurischen Körperschaften zu handeln, die bereits auf dem Gebiet aktiv sind, wie zum Beispiel der Provinz und der Region, um Redundanzen und Verwirrungen bei der Schaffung des Virtuellen Genua zu vermeiden.
  • eine Studie einzuleiten, die auf eine nicht ferne Verwirklichung der Audioübertragung der gesamten Sitzungen des Stadtrats über das Internet abzielt, sowie die technischen Entwicklungen im Sektor mit aufmerksamem Auge zu verfolgen, mit dem Ziel, sich eines Tages, sobald dies möglich sein wird, in die Lage versetzen zu können, den Bürgern über das Internet auch die Videoübertragung der Sitzungen anzubieten
  • eine Entwicklung und Stärkung der Bereiche technischer Kompetenz in Sachen Internet innerhalb der Gemeinde Genua vorzusehen und zu planen, gegebenenfalls auch zu neuen, auf den Sektor ausgerichteten Einstellungen schreitend, falls dies notwendig würde
  • dem Rat, strikt innerhalb von und nicht später als drei Monaten ab heute, einen detaillierten Bericht über die in dieser Materie erzielten Fortschritte vorzulegen


Antrag ausgearbeitet vonRoberto Quaglia

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Tagesordnungsantrag Nr. 1

IN ERWÄGUNG DESSEN, DASS

  • die Grundlage der Zivilisation, der Evolution, des Glücks, einer freien Gesellschaft und vieler anderer achtbarer Kategorien der Existenz ist der Umlauf der Information
  • eine der vorrangigen Aufgaben eines politisch-administrativen Organismus wie der Gemeinde Genua ist es, sich im Rahmen der Möglichkeiten für das Wohlergehen ihrer Bürger einzusetzen, und dass jede Zunahme im Umlauf und im Teilen der Information tugendhaft ist, da sie mittel- bis langfristig eine proportionale Zunahme des gesamten psychophysischen Wohlbefindens der Bürger erzeugt
  • im Mai 1997 wird in Florenz eine wichtige Studientagung zum Thema der Kultur der Interaktivität und der kreativen Entwicklung stattfinden, mit besonderem Bezug auf das Internet, betreut von Prof. Paolo Manzelli von der Universität Florenz, eine Veranstaltung, die bereits die Schirmherrschaft - unter anderem - des Präsidiums des Ministerrats und des Außenministeriums genießt (siehe Anlage)
  • am 12. Februar 1997 ersucht Prof. Manzelli mit einem an den Bürgermeister gerichteten Brief offiziell auch um die Schirmherrschaft der Gemeinde Genua (siehe Anlage)
  • es wäre nützlich und notwendig, dass die Gemeinde Genua diese Schirmherrschaft gewährte sowie aktiv an dieser Studientagung teilnähme

es verpflichtet den Bürgermeister und die Stadtregierung

  • mit äußerster Aufmerksamkeit die Möglichkeit zu prüfen, dass die Gemeinde Genua sich in Zukunft in die Lage versetzen kann, ihren erwachsenen Bürgern, vor allem den jüngeren, kostenlos das Surfen im Internet zu bieten, und dem Rat oder dem zuständigen Ausschuss, strikt vor dem Ende des Verwaltungszyklus, über die Ergebnisse dieser Bewertungsarbeit zu berichten
  • dem Studienkongress „Die Kultur der Interaktivität und die kreative Entwicklung“, organisiert von der Universität Florenz, die Schirmherrschaft der Gemeinde Genua zu gewähren
  • auch tatkräftig, in einem festzulegenden Maß, an dieser Tagung mitzuwirken und die aktive Teilnahme der Gemeinde Genua zu garantieren



Proponente: R.Quaglia(L.Pann).




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Intervento di Roberto Quaglia (Lista Pannella)


Eigene, bereits dargelegte Argumente zu wiederholen ist aus philosophischer Sicht eine große Zeitverschwendung, vor allem wenn diese Wiederholung am selben Ort vor demselben Publikum geschieht. Aus praktischer Sicht kann es jedoch notwendig sein. Deshalb sah ich mich heute gezwungen, die Diskussion über das Internet wieder in den Stadtrat zu bringen. Deshalb werde ich, soweit möglich, vermeiden, zu wiederholen, was ich diesbezüglich schon letzten Sommer sagte, als wir bereits mit der gebührenden Ausführlichkeit darüber sprachen.
Ich muss jedoch zuallererst daran erinnern, wie das Ergebnis dieser unserer Sommerdiskussion war. Die Dezernentin Cassol verlangte, dass über unsere Tagesordnungsanträge nicht abgestimmt werde, und verpflichtete sich, sie alle als Empfehlung anzunehmen. Wir nahmen vertrauensvoll an, indem wir betonten, dass wir die Frage jedoch wieder in den Rat bringen würden, falls uns der Bericht über die Fortschritte in der Materie, den die Dezernentin sich verpflichtete, innerhalb von drei Monaten ab dem 22. Juli 1996 im Rat oder im Ausschuss vorzulegen, nicht zufriedenstellte. Heute, am 17. Februar 1997, ist es schwer für uns zu sagen, ob dieser Bericht uns zufriedengestellt hat oder nicht, da bis heute - nach immerhin sieben Monaten! - kein Bericht von der Dezernentin in den Rat noch in den Ausschuss gebracht wurde, die, auch das muss gesagt werden, versucht hat, auch die heutige Diskussion so weit wie möglich hinauszuschieben. Vielleicht dachte die Dezernentin, sie könne die Vorstellung des letzten Jahres wiederholen, als es ihr gelang, die Diskussion über dieses Thema um ganze sieben Monate hinauszuzögern. Ich brachte meinen vorherigen Antrag nämlich vor mehr als einem Jahr ein, und wir besprachen ihn erst Mitte Sommer. Hätte sich auch dieses Jahr, eins zu eins, die Dynamik dessen wiederholt, was letztes Jahr geschah, hätte uns das Ende des Verwaltungszyklus noch dort in unschuldiger Erwartung gefunden. Taktische Kniffe sind jedoch in der Regel eine schlechte Politik und funktionieren oft nicht zweimal hintereinander, sodass wir heute zu Recht hier sind, um zu besprechen, was von uns zu besprechen war.
Obwohl die Dezernentin Cassol bisher der Ansicht war, dem Rat nicht vorlegen zu müssen, was die Gemeinde in Sachen Internet tat, müssen wir dennoch feststellen, dass vor einigen Wochen eine öffentliche Vorstellung der Internetseiten der Gemeinde stattgefunden hat, eine Vorstellung, über die wir jedoch im allerletzten Augenblick informiert wurden (ich habe sogar davon erfahren, als sie schon im Gange war), sodass es uns nur durch reines Glück gelang, einem Teil davon beizuwohnen.
Man muss sagen, dass die von der Gruppe technischer Funktionäre, die die Seiten der Gemeinde betreut hat, geleistete Arbeit ausgezeichnet ist. Die Seiten der Gemeinde bieten den Bürgern eine gute Bandbreite an Informationsdiensten, eine Bandbreite, die zweifellos dazu bestimmt ist, sich in Zukunft anzureichern, unabhängig davon, dass wir heute darüber sprechen. All das ist vielversprechend. Warum also hier und jetzt darüber diskutieren? Wir müssen diese Diskussion im Stadtrat führen, nicht wegen der Arbeit, die im Internet bereits geleistet wurde, sondern wegen der, die nicht geleistet wurde und die, unserer Ansicht nach, Gefahr läuft, nie geleistet zu werden, wenn der Stadtrat sich heute nicht klar dazu äußert.
Erstens fehlt nämlich von den Internetseiten der Gemeinde Genua völlig eine mehrsprachige und multimediale Anlage zur Förderung Genuas in der Welt, ein Element, das ich für nützlich, notwendig und unumgänglich für die touristischen Ambitionen Genuas halte, da es mittlerweile etwa fünfzig Millionen Menschen in der Welt gibt, die Zugang zum Internet haben, und diese Zahl mit exponentiellem Zuwachs wächst. Und sehr beunruhigt mich, was die Dezernentin Cassol diesbezüglich im Kontext der erwähnten öffentlichen Vorstellung zu behaupten für richtig hielt. Bei jener Gelegenheit nämlich, als ich das Fehlen des genannten Teils bemerkte, habe ich die Dezernentin höflich gefragt, ob die Verwirklichung eines mehrsprachigen, auf die internationale Förderung der Stadt ausgerichteten Teils vorgesehen sei. Die Dezernentin Cassol hat sarkastisch geantwortet, sie glaube nicht, dass die Engländer die Öffnungszeiten unserer Kindergärten interessierten. Es ist ein Sarkasmus, den ich für schwer unangebracht halte. Ich halte es zumindest für Sarkasmus, es sei denn, die Dezernentin Cassol hätte wirklich nicht geglaubt, dass ich in meinen Reden - und nicht nur während der Vorstellung der Internetseiten, sondern auch letzten Sommer in meinem langen Beitrag dazu hier im Rat - die Notwendigkeit, Genua der Welt mittels Internet bekannt zu machen, nur darauf bezogen hätte, den Engländern die Öffnungszeiten unserer Kindergärten mitzuteilen. In diesem Fall würde die Abwesenheit von Sarkasmus würdig durch eine Beleidigung der Intelligenz meiner Person ersetzt. Und um Missverständnissen vorzubeugen, möchte ich der Dezernentin Anna Cassol mit barmherziger Klarheit erklären: IHR MÜSST NICHT, AUF ENGLISCH, DIE ÖFFNUNGSZEITEN UNSERER KINDERGÄRTEN INS INTERNET STELLEN. Das ist nicht eure Pflicht.
Wenn hingegen, was wahrscheinlicher ist, die Dezernentin Cassol wirklich Sarkasmus machte, indem sie mir so antwortete, nun, dann gilt die Beleidigung nicht mehr meiner Person, sondern meiner Stadt, was in unserem Kontext sehr viel schlimmer ist. In der Diskussion, die wir an eben diesem Ratssitz in der Sitzung vom 22. Juli 1996 hatten, erklärte ich sehr gut, mit einer Fülle von Einzelheiten, die ich nicht wiederhole, da, wer will, sie nachlesen kann, die starken Gründe, aus denen Genua eine gegliederte multimediale Darstellung seiner selbst im Internet verwirklichen sollte - auch auf Englisch! -, und die Dezernentin, in dem Wunsch zu verhindern, dass über die Frage abgestimmt würde, verpflichtete sich, wie gesagt, meine diesbezüglichen Tagesordnungsanträge als Empfehlung anzunehmen. An diese Verpflichtung, nicht durch eine Abstimmung des Rats formalisiert, hält sich die Dezernentin Cassol offensichtlich nicht gebunden, wenn sie wie beschrieben auf eine höfliche Frage von uns über ihre Absicht antwortet, das zu tun oder nicht zu tun, was sie sich zuvor in Worten verpflichtet hatte zu versuchen. Ich möchte außerdem dem Rat eine weitere kleine Anekdote zur Kenntnis bringen. Gleich nach der Vorstellung der Internetseiten der Gemeinde Genua bekräftigte ich, mit einem der technisch Verantwortlichen für sie diskutierend, meine Überzeugung von der Notwendigkeit eines solchen Ansatzes der internationalen Förderung der Stadt mittels Internet. Auf dieses mein Argument entgegnete er, dies sei nicht Aufgabe der Gemeinde. Eine vollkommen legitime persönliche Meinung, als solche. Aber in dem Moment, in dem sich diese Meinung in damit kohärente operative Entscheidungen übersetzte, handelte es sich um eine politische Entscheidung. In der Zuständigkeit der Stadtregierung und dieses Rats. So wie wir heute nämlich auf politischer Ebene entscheiden, dass Genua die Stahlindustrie überwinden soll, so entscheiden wir, ebenfalls auf politischer Ebene, dass es sich auch eine neue touristische Identität geben will, und dass es unter den verschiedenen Kriterien der Selbstförderung auch das des Internets angemessen nutzen soll, schon allein wegen der außergewöhnlichen Macht und Wirtschaftlichkeit, die dieses neue Werkzeug besitzt. Und so frage ich, nicht nur die Dezernentin Cassol, sondern die gesamte Stadtregierung, welche die Ausrichtung der Verwaltung diesbezüglich ist. Schließlich hat die Dezernentin Cassol vielleicht recht, bei all ihrer Kurzsichtigkeit, zu meinen, dass die Förderung Genuas mittels Internet keine Aufgabe sei, die ihr zukomme. Den Dezernenten für die Förderung der Stadt, Guala, frage ich dann, ob er vorhabe, der Arbeitsgruppe Internet Vorgaben zur Förderung der Stadt im Internet zu liefern. Den Kulturdezernenten Meriana frage ich, ob er vorhabe, der Arbeitsgruppe Internet Vorgaben zur Darstellung der Genueser Kultur im Internet zu liefern. Und wenn andere Dezernenten etwas dazu zu sagen haben, sind sie willkommen.
Man verlangt nicht, dass die Stadtregierung bereits Schritte in diese Richtung unternommen habe, da die Entstehung der Internetseiten der Gemeinde Genua erst am Anfang steht. Aber man verlangt, mit äußerster Klarheit zu wissen, welche Richtungen die Stadtregierung den Technikern aufzeigen will, die geschickt unser Virtuelles Genua erstellen. Und um Missverständnissen vorzubeugen, wird gleich, mit meinem Antrag, von dem ich hoffe, dass er den größtmöglichen Konsens sammelt, das abgestimmt, was die Meinung der Bürger dazu ist.

Es ist nützlich zu betonen, dass wir diesen Antrag eingebracht haben und diesen Beitrag leisten als Mehrheitskraft in diesem Rat. Mancher mag bisweilen Zweifel daran hegen, dass wir Teil der Mehrheit sind, weil wir eine atypische Kraft sind. Als Einzige in der Mehrheit haben wir nämlich nie Posten oder Pöstchen oder auch nur Hocker verlangt oder erhalten. Wir haben praktisch nur die Nachteile, Teil der Mehrheit zu sein, das heißt die geringe Sichtbarkeit in den Zeitungen, da wir, weil wir keine Minderheit sind, uns nicht auf jede Nichtigkeit stürzen, um in die Zeitungen zu kommen, verbunden mit den typischen Nachteilen der Minderheit, das heißt dem Mangel an Berücksichtigung, der uns daraus entsteht, dass wir keinen von uns inmitten derer haben, die befehlen und die Musik dirigieren. Es ist ein Zustand, der uns nicht stört, im Gegenteil, wir sind stolz darauf, da er uns erlaubt, eine Unbequeme Mehrheit zu sein. Wir verletzen nämlich nicht den Pakt, den wir mit unseren Wählern schlossen, als wir beschlossen, diesen Bürgermeister zu unterstützen (ein Pakt, von dem nicht gesagt ist, dass wir beschließen, ihn bei den nächsten Wahlen zu erneuern, wie auch das Gegenteil nicht gesagt ist; bis zur Saison der endgültigen Bilanzen fehlen noch etliche Monate). Im Allgemeinen, wie man sieht, stimmen wir für die Stadtregierung, im Respekt vor dem Mandat dessen, der uns gewählt hat. Dennoch können wir uns wegen der Abwesenheit der Privilegien, die wir nicht haben noch je gesucht haben, die Rolle der Unbequemen Mehrheit erlauben, die sich von der bequemen durch einen starken Mangel an plebiszitärem, unkritischem und undifferenziertem Konsens gegenüber dem Wirken der Stadtregierung oder der einzelnen Dezernenten unterscheidet. Es ist ein ziemlich drolliger Stadtrat, dieser, in bestimmter Hinsicht. Denn wir finden auch eine Bequeme Minderheit vor, die sich von der Unbequemen Minderheit durch ihre beträchtliche Fähigkeit unterscheidet, sich mittels eines Wunders der politischen Transsubstantiation in eine Bequeme Mehrheit verwandeln zu können. In diesem Fall, wie man sieht, ist die zeitliche Kontinuität der Ideen und Handlungen durch die Bequemlichkeit garantiert.
Wir sind also eine Unbequeme Mehrheit und haben als solche keine Hemmungen, mit Transparenz und Klarheit einige Verzerrungen auszudrücken, die zu offenkundig sind, als dass man sie verschweigen könnte. Wir glauben nämlich, dass es heilsamer ist, für das gute Wirken der Stadtregierung selbst, die Kritik mit großer Klarheit und Eindeutigkeit darzulegen, ohne uns in mimetische Verwicklungen zu hüllen, in denen jeder die Bedeutungen lesen kann, die er bevorzugt. Irren ist menschlich, aber beharren ist töricht, und so laden wir mit großer Gelassenheit den Bürgermeister und die gesamte Stadtregierung, die wir im Übrigen unterstützen, ein, über die Unvollkommenheiten nachzudenken, die wir ausdrücklich anprangern, und über ihre damit verbundenen und zusammenhängenden Implikationen.

Und so gelangen wir zu einem weiteren wichtigen Punkt, der mich dazu bringt, unsere heutige Diskussion über das Internet für notwendig zu halten. Ebenfalls während der Vorstellung der Internetseiten der Gemeinde fragte ich die Dezernentin Cassol, ob ein Teil vorgesehen sei, der die Online-Stellung aller Niederschriften der Stadtratssitzungen im Internet umfasste, einschließlich selbstverständlich aller Beschlüsse der Stadtregierung, unter dem Gesichtspunkt der vollständigen Transparenz der Verwaltungsakte. Als Antwort auf meine Frage antwortete die Dezernentin Cassol, sich nicht zu erinnern, dass wir dieses Thema im Stadtrat besprochen hätten. Nun, hier habe ich gewissermaßen den Eindruck, anstelle des bereits erwähnten vorherigen unangebrachten Sarkasmus eine alles andere als geringe Menge an Arroganz zu erfassen, noch unangebrachter als der vorherige Sarkasmus. Es wäre nämlich besser angebrachte Arroganz, wenn wir die Angelegenheit wirklich nie im Rat besprochen hätten. Die Tatsache ist hingegen, dass wir darüber in der Diskussion vom 22. Juli 1996 reichlich gesprochen haben! Ich habe darüber gesprochen, der Rat Basso hat darüber gesprochen, und sogar die Dezernentin Cassol hat darüber gesprochen, die diesbezüglich wörtlich erklärte: „Es wäre schön“. Es ist deprimierend festzustellen, dass nach all dieser verstrichenen Zeit nicht nur nichts in dieser Richtung geplant wurde, sondern nicht einmal gedacht, das heißt, dass eine totale Amnesie über das so wichtige, von uns entwickelte Thema der vollständigen Transparenz der Verwaltungsakte mittels Internet gefallen ist. Wir können natürlich nicht wissen, ob diese Amnesie neurologischer oder politischer Art ist. Wir wissen aber, dass es nötig ist, das Gedächtnis aufzufrischen und heute in diesem Saal das auszudrücken, was die Willen und Interessen des Volkes diesbezüglich sind.
Da in dem„es wäre schön“, mit dem die Dezernentin Cassol letzten Sommer meinen Vorschlag kommentierte, implizit auch ein Begriff der Art„aber es geht nicht“enthalten war, oder„wir sind nicht in der Lage, es zu tun“enthalten war, oder„es ist zu schwierig für uns“oder einfacher„aber wie macht man das?“hielt ich es für meine Pflicht, allein, auf eigene Kosten, beispielhaft das zu tun, was ich behaupte, dass die Gemeinde sich in die Lage versetzen müsse, selbst zu tun: Ich habe nämlich die VOLLSTÄNDIGE Niederschrift einiger hier im Stadtrat geführter Diskussionen ins Internet gestellt, und genauer dieselbe Diskussion, die wir letzten Sommer über das Internet führten, und die über die Drogen vom 19. Dezember 96. Alle Reden sind geordnet katalogisiert, mit den Symbolen der Parteien und den Fotos der Redner, und für die Diskussion über die Drogen gibt es sogar online einen Pressespiegel der Artikel über die Angelegenheit. Und so stelle ich die Frage, auf die ich eine Antwort verlange: Kann es geschehen, dass die Gemeinde mit ihrem Milliardenhaushalt und ihren Tausenden von Angestellten nicht in der Lage ist, systematisch jenen Dienst zu liefern, den ich für einmal allein geliefert habe, um zu zeigen, wie leicht er zu erbringen ist? Ich glaube, es handelt sich um eine rhetorische Frage, aber ich verlange eine Bestätigung. Damit wird nicht behauptet, dass die Gemeinde von einem Tag auf den anderen in der Lage sein müsse, diese Arbeit zu leisten. Aber man verlangt, dass man beschließt und sich formell verpflichtet, sie zu leisten. Es muss ein für alle Mal klar sein, dass es zu den Pflichten der Gemeinde gehört, der gesamten Bürgerschaft, die in der Lage ist, sich mit dem Internet zu verbinden (ein Prozentsatz, der mit wachsender Schnelligkeit zunimmt), die häusliche Einsicht in alles zu ermöglichen, was in diesem Saal besprochen wird. Es ist nicht hinnehmbar, dass es erneut geschehen kann, dass die zuständige Dezernentin „vergisst“, dass die Gemeinde diese Pflicht hat, eine Pflicht, von der ich sehr stark behaupte, dass sie sie hat, im Vertrauen, dass der Rat zustimmt, und die sie immer haben muss. Und es gibt weitere Fragen, auf die ich verlange, dass die Dezernentin Cassol antwortet: Schon während meiner Rede vom 22. Juli habe ich öffentlich erklärt, dass ich die gesamte Niederschrift der Diskussion ins Internet stellen würde. Ich will wissen, ob die Dezernentin, die gesagt hat, es „wäre schön“, das zu tun, was ich erklärt habe zu tun und was ich getan habe und was ich verlange, dass die Gemeinde es tue, je jene meine Seiten gesehen hat, mit denen ich das Beispiel gab, und was sie davon hält.
Kehren wir zum Thema der Online-Stellung der Stadträte zurück. Ich glaube, mit meinem für jeden im Internet sichtbaren Beispiel mit hinreichender Unbestreitbarkeit gezeigt zu haben, dass das, was ich verlange, dass die Gemeinde Genua sich verpflichtet zu tun, in diesem Sinne technisch leicht realisierbar ist. Wenn ich es schaffe, muss auch die Gemeinde Genua es schaffen. Mancher könnte jedoch das Argument wagen, dass ich das, was ich getan habe, in Wochen oder vielleicht Monaten Arbeit verwirklicht hätte, und dass der Arbeitsaufwand der Online-Stellung der Niederschrift der gesamten Stadtratssitzungen in Wirklichkeit untragbar und unerträglich sei. Ich habe ziemlich viel Arbeit geleistet, das ist wahr. Wer sich herausreden wollte, indem er meinen Eifer gegen mich verwendet, dem antworte ich so: Ich erkläre mich offiziell bereit, diese These mit einer öffentlichen Vorführung zu widerlegen: Man berufe einen Ausschuss ein, lade, wenn man will, auch Notare und Journalisten ein, gebe mir die Diskette in die Hand, die die „Files“ der bloßen Niederschrift einer ganzen Stadtratssitzung enthält, und innerhalb einer Stunde verpflichte ich mich, alles ins Internet gestellt zu haben. Vor aller Augen. Ohne Tricks. In einer Stunde! Und wenn ich es schaffe, das wiederhole ich noch einmal, akzeptiere ich nicht, dass die Gemeinde sich nicht in die Lage versetzt, dasselbe zu tun. Der Großteil der Arbeit ist die der Niederschrift der Tonaufnahme der Sitzungen, aber sie wird bereits geleistet. Der Rest ist sehr leicht zu tun, sofern der Wille dazu vorhanden ist. Sofern man nicht „vergisst“, dass man es tun muss!
Und die Effekte eines solchen Vorgangs wären aufsehenerregend und wunderbar. Revolutionär! Unsere Ratssitzungen sind öffentlich, aber selten kommt jemand, um uns zuzuhören. Und warum auch sollten sie? Wer arbeitet, hat selten einen ganzen Nachmittag zu erübrigen, um hierherzukommen und zu warten, bis das besprochen wird, was interessiert. Und doch sind die Genuesen interessiert, sie sind sehr interessiert an dem, was in diesem Saal besprochen wird. In einem Jahr habe ich Hunderte und Aberhunderte von Menschen gefragt, was sie von der Möglichkeit halten, sich die Protokolle der Stadträte im Internet durchzulesen. Nie gab es einen, der sich nicht für diese Idee begeistert hätte. Auch diejenigen, die das Internet nicht kennen, billigen die Idee einstimmig, sobald sie verstehen, worum es geht! Spätestens in ein paar Jahren werden alle Fernseher der neuen Produktion wahrscheinlich das Internet integriert haben, wie sie heute den Videotext haben. Und wollen wir wirklich glauben, dass die Genuesen sich nicht auf den Bildschirmen zu Hause ansehen wollen, was wir hier mit ihrem Geld treiben? Schon heute findet jeder auf der Welt, in Oregina wie in Argentinien, der im Internet viele der in diesem Saal anwesenden Kollegen sucht, meine Dokumente und in ihnen ihre Reden. Eines Tages wird jeder Rat und Dezernent viel verantwortlicher als heute für alles sein, was er sagt, behauptet und vertritt, und die Kohärenz und die gute Politik werden besser als heute belohnt, da jeder Wähler Zugang zum Archiv all dessen haben wird, was von jedem, den er zuvor gewählt hat, gesagt und getan wurde. Es handelt sich um einen beträchtlichen Qualitätssprung der repräsentativen Demokratie. Wer davor Angst hat, äußere sich dagegen, im Wissen, dass seine Worte von nun an eine Million Mal öffentlicher sind, als sie es andere Male im Allgemeinen sind, da ich natürlich selbst noch einmal das ersetzen werde, was meiner Ansicht nach die Pflichten der Gemeinde sein müssten, indem ich auch die vorliegende vollständige Diskussion der Zurschaustellung im Cyberspace anvertraue.
Es bleibt diesbezüglich noch zu sagen, dass die Wahl, zu der ich heute den Rat einlade, nicht ist, ob man die Protokolle der Stadträte ins Internet stellt oder nicht. Es ist, ob man beschließt, es als Erste oder als Letzte in Italien zu tun. Ob man ganz Italien ein großes Beispiel der Avantgarde im Bereich der Transparenz gibt, oder ob man wartet, bis man gezwungen ist, es im Gefolge aller anderen Gemeinden zu tun, die früher oder später beschließen werden, es zu tun, weil es einfach eine normale Sache ist, die man tut. Und das, wohlgemerkt, ist nur der erste Schritt, Achtung! Denn schon heute ist es möglich - und ich wiederhole: schon heute ist es möglich, aus technischer Sicht -, ein Ereignis live in Audio und Video im Internet zu übertragen. Die nahe Zukunft - in einem oder zwei Verwaltungszyklen - wird also die sein, den Bürgern die richtige Live-Übertragung unserer Ratssitzungen zu bieten. Man könnte es auch früher tun - man könnte es auch heute tun! -, aber ich bezweifle, dass der politische Wille vorhanden ist, so schnell so weit zu gelangen. Wenn ich mich irre, werde ich froh sein, widerlegt zu werden.

In Zukunft werden die kommunalen Ressourcen, die der Entwicklung dieser Funktionen gewidmet sind, gewiss gestärkt werden müssen. Es wird nicht gesagt, dass dies von einem Tag auf den anderen geschehen muss. Es ist jedoch nützlich zu bekräftigen, dass die Gemeinde in Zukunft nicht von einer Stärkung des Personals und der diesen Kommunikationsfunktionen gewidmeten Ressourcen absehen können wird. Heute haben wir einige städtische Museen mit jeweils etwa zehn Mitarbeitern, von denen jedes täglich nicht mehr als etwa zehn Besucher empfängt. Ein Besucher pro Mitarbeiter. Ich sage nicht, dass dies gut oder schlecht ist. Ich kann jedoch nicht verschweigen, dass eine breite multimediale und mehrsprachige Darstellung im Internet täglich Hunderte oder Tausende von Besuchern sammeln kann, und ebenso viele unsere Stadtratsprotokolle, oder eines Tages dessen Live-Übertragung. Nur dass meine Seiten mit den Protokollen der Diskussionen, die wir hier drinnen geführt haben, bisher schon Hunderte und Aberhunderte von Besuchern empfangen haben, und ich bin dafür der einzige Mitarbeiter, im Übrigen nicht einmal besoldet. In Zukunft wird die Gemeinde also, mit der Effizienz angemessener Schnelligkeit, ob sie will oder nicht, die für die Errichtung des Virtuellen Genua zuständigen Strukturen stärken müssen.

Und um abzuschließen, da eine der wenigen Überzeugungen, denen ich bewusst fröne, die des Respekts vor der Intelligenz verbunden mit dem Verdruss über die Arroganz ist, erwähne ich eine dritte Anekdote (oder sind wir schon bei der vierten?) aus der öffentlichen Vorstellung der Internetseiten der Gemeinde, der ich vorausschicke, dass ich meinen Fehler gestehe, auch an die Gültigkeit eines alten volkstümlichen Spruchs zu glauben:„Wenn man nichts über ein bestimmtes Thema weiß, über das gerade diskutiert wird, ist es besser zu schweigen und dem Publikum den Verdacht zu lassen, dass man nicht weiß, wovon man spricht, als den Mund aufzumachen und jeden Zweifel diesbezüglich zu zerstreuen.“Nun, am 22. Januar, während der Vorstellung der Internetseiten der Gemeinde, hat die Dezernentin Cassol gezeigt, dass sie meinen Fehler nicht hat, indem sie in ihrer Rede auf einmal offenkundig die Benutzerprogramme zum Surfen (wie Netscape, Microsoft Explorer usw.) mit den großen Suchmaschinen des Internets (wie Yahoo, Lycos usw.) verwechselte. Es ist ein kleines Missgeschick, an das sich andere anwesende Räte sehr gut erinnern werden. Eine Sache von geringer Bedeutung, kurzum, deren Bedeutung gewiss dem entgeht, der nichts von der Materie weiß. Die Tatsache ist, dass selbst ein Kind, das auch nur wenige Stunden mit dem Surfen im Internet verbracht hat, diesen grundlegenden Unterschied kennt, dessen scheinbare Unkenntnis einen weiteren finsteren Schatten auf unsere Rede wirft, sodass die Versuchung entsteht und schwer zurückzudrängen ist, sich zu fragen, ob die von den geschickten, mit dem Internet betrauten Technikern erzielten guten anfänglichen Ergebnisse nicht dank, sondern trotz der diesbezüglich von der Dezernentin Cassol ausgeübten Leitung erreicht wurden.
Ich schließe hier und erinnere daran, dass alles, was wir heute hier in dieser Diskussion sagen, beispielhaft für die Zukunft, die uns erwartet, den Bürgern unbefristet im Internet zur Verfügung stehen wird. Einst sagte man, auch in der Politik, „Verba volant“. Mit dem Internet, von nun an, vor allem in der Politik, „Verba Non Volant“ – mehr.

Roberto Quaglia





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Intervento di Roberto Di Prima (Lega Nord)


"Prima di tutto volevo ringraziare il collega Quaglia di questa mozione e per la sua esposizione completa che ci trova in piena sintonia in ogni sua parte. Però, a parte le argomentazioni dotte già adottate dal collega, vorrei soffermarmi sui vantaggi che potremmo avere con questo ingresso su Internet. Ci riferiamo ai vantaggi sia della città, sia dei cittadini, sia del Consiglio Comunale.
Per quanto riguarda la città è evidente che una maggiore descrizione di quello che in essa può esservi dal punto di vista turistico può certamente portare ad un maggiore afflusso di turisti in quanto, come diceva giustamente Quaglia, i 50 milioni ad oggi di utenti di Internet stanno aumentando in modo veramente esponenziale. Quindi poter portare notizie interessanti di Genova (parlo dell'Acquario, della Fiera, del Centro Storico, ecc.) su Internet sarebbe certamente un vantaggio.
Potremmo prefissare addirittura degli itinerari turistici interessanti e qui viene il bello e il brutto a seconda del punto di vista e a seconda di chi immette questi dati su Internet perché, ad esempio, un interessantissimo itinerario turistico potrebbe essere quello che parte dalla Fiera del Mare durante una manifestazione, procede poi per via dei Pescatori, con una sosta al bellissimo campo dei nomadi, per terminare con una visita all'inceneritore con facoltà magari di uno sguardo a quella che era la Lanterna. Naturalmente la Lanterna per allora sarà indicata come un elemento di archeologia industriale, mentre l'inceneritore su Internet andrà come esempio di arte moderna a Genova. Questo per dire, in senso ironico o meno, quale può essere comunque il vantaggio che si può dare alla città.
Per quanto riguarda la messa in linea di tutte le trascrizioni degli interventi comunali, dei verbali, delle delibere di Giunta, degli atti preparatori, questo sarebbe certamente un vantaggio per il cittadino che sempre di più si collega con Internet ed anche per il consigliere comunale stesso il quale, con minor aggravio di spese per l'Amministrazione, potrebbe richiedere documentazione direttamente via Internet, facilitando e togliendo il disturbo a qualche Assessore che magari, come l'Assessore Cassol, si nega al diritto sacrosanto del consigliere comunale, nella fattispecie Roberto Di Prima, il sottoscritto, che aveva chiesto dei documenti che gli sono stati negati.
E' importante quindi vedere quanto può essere utile mettere questi dati in Internet, ma può essere utile anche analizzare quanto sia possibile fare questo con l'Assessore Cassol perché, quando noi abbiamo chiesto, il 7 gennaio, con due righe la documentazione preparatoria alla stesura del regolamento del referendum, ha risposto: " ... ... pertanto non è possibile darle nessuna documentazione preparatoria perché la Giunta non ha ancora discusso la proposta definitiva".
Con un simile Assessore, che io definisco arrogante e arrogante nei miei confronti, che ha dimenticato che dal testo magnetofonico del 16 dicembre dice in tema di regolamento: "Noi abbiamo lavorato su questo tanto che stiamo praticamente definendo gli ultimi aspetti che sono di tipo operativo. Siamo praticamente pronti. Siamo dunque praticamente a punto. Abbiamo già fatto studi approfonditi per capire le modalità operative", con un simile Assessore, quindi, che ha detto quanto io ho letto adesso, come possiamo sperare di poter arrivare su Internet? Noi quindi possiamo dubitare che, malgrado questa mozione possa venire votata anche all'unanimità, possa poi avere una pratica attuazione se affidata unicamente alla discrezionalità dell'Assessore Cassol.
Vero è che oggi abbiamo ricevuto, in data 17.2, una lettera dell'Assessore Casissa il quale, per ottemperare ad un impegno preso anche col sottoscritto, ha inviato la bozza del regolamento sul referendum. Questo è già un primo punto, però quello che io avevo chiesto all'Assessore Cassol erano i documenti preparatori che lei ha detto essere stati fatti, ma evidentemente soltanto in modo orale perché li ho chiesti per iscritto e non mi sono ancora arrivati. Adesso però la competenza di questo è dell'Assessore Casissa, quindi speriamo (e i fatti di oggi lo dimostrano) di cambiare completamente registro per quanto riguarda gli impegni da prendere e ciò che si deve anche ottemperare.
Ci sono documenti che, richiesti da un consigliere comunale, vanno consegnati. Quindi quando il collega Quaglia chiede che giustamente questa mozione venga discussa e approvata e poi chiede di presentare rigorosamente al Consiglio entro e non oltre 3 mesi da oggi una particolareggiata relazione dei progressi conseguiti in materia, io, che non mi fido per l'esperienza avuta, dico che nella commissione competente devono essere portati gli argomenti che sono stati svolti entro un mese e mezzo. Nel successivo mese e messo andremo in Consiglio Comunale.
Comunque noi siamo ugualmente ottimisti sul fatto che si possa andare su Internet con le modalità esposte dal consigliere Quaglia, avendo però un atteggiamento più responsabile da parte dell'Assessore. Io ricordo brevemente che il regolamento sul referendum a Milano è in vigore da due anni.
Cerchiamo di essere comunque ottimisti perché questo fatto è estremamente importante per Genova e per il Consiglio Comunale. Quello che si è discusso oggi rimarrà comunque per anni nei siti Internet a disposizione della cittadinanza. Ad esempio a Buenos Aires esiste un quartiere di genovesi che potrebbero essere interessati a collegarsi e a seguire da vicino quasi in diretta quello che si svolge a Genova e quello che è lo svolgimento dei Consigli Comunali.
Potremmo, come diceva Quaglia, essere primi e questo potrebbe essere un primato interessante diversamente dall'essere primi in aspetti negativi che sono già su Internet, ad esempio il fatto che probabilmente gli extracomunitari potranno votare per le amministrative. Questo ci potrà portare certamente su Internet in campo nazionale, ma in campo locale noi potremmo un giorno forse avere un triste primato, quello di andare su Internet perché magari saremo la prima città che, oltre ad essere sempre di più invasa da extracomunitari, potrà avere un Sindaco di colore.
E' per questo che noi vogliamo anche che i Gruppi abbiano accesso su Internet perché è un altro strumento a loro disposizione per poter portare avanti maggiormente le proprie attività, le proprie esposizioni, magari in contrasto con quello che avrà portato la Giunta. E' un sistema anche per poter illustrare ai cittadini quello che noi intendiamo fare per difendere la cittadinanza anche da questi problemi, da questi pericoli che, ripeto, sono ormai imminenti e nei confronti dei quali certamente la Lega avrà una opposizione ben determinata.
Andare su Internet per i cittadini sarà interessante anche perché potranno non solo avere notizie su personaggi importanti come Madonna, Tomba o Clinton, ma potranno invece avere accesso proprio a queste informazioni. Ho solo citato alcune parole chiave perché, via via che vengono registrate nei computer, ad ogni nome di persona ricordato viene collegato certamente l'argomento. Per esempio quando verrà portata su Internet questa mozione, se qualcuno dovesse chiamare il nome di Bill Clinton o Madonna, troverà anche l'intervento di Quaglia e di Roberto Di Prima e magari troverà anche citato l'Assessore Cassol per la sua arroganza che io, condividendo anche il giudizio del collega Quaglia, ho ben precisamente voluto rimarcare."

Roberto Di Prima




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Intervento di Flavio AZZARELLI (P.D.S.)


"Io penso che, come tutte le cose, attualmente Internet sia un po' troppo diventata una moda e forse un po' meno si riesca a ragionare su quello che essenzialmente è: cioè un concetto di rete, di rete allargata ed anche un concetto democratico di dominio, ma anche democratico di libertà di espressione, di parola e di sentimenti.
E allora credo che proprio da questo debba partire una analisi compiuta di quello che è il percorso intrapreso dal Comune, ma anche di quello che il Comune si è dimenticato perché è giusto e legittimo criticare, però si può anche costruire. E allora proprio in questo spirito cercheremo come Gruppo di intervenire, dando un ulteriore apporto a quella che era stata la fase primaria di costruzione di una visibilità del nostro Comune a livello "internettiano".
Il Comune di Genova finalmente, dopo 3 anni e mezzo, alla scadenza della legislatura, ha fatto quello che il nostro Gruppo ha caldamente perorato dai primi mesi del 1994. Nel momento in cui lo fa è però indispensabile porre dei problemi sul tavolo allo scopo di avvicinarsi a tali mezzi con lo spirito e le idee giuste e non sprecare inutilmente risorse umane, intellettuali e finanziarie.
Sono noti ed evidenti i vantaggi in termini di tempo e velocità connessi all'uso di strumenti quali Internet. Il vero problema è rappresentato dalla scarsa reale conoscenza, esclusa una élite foltamente rappresentata, ma non certo indicativa della situazione sul terreno, degli strumenti informatici da parte della massa degli addetti allo sviluppo pratico di tale comunicazione. Occorre pertanto puntare prima di tutto al raggiungimento di un numero critico di allacci alla rete che renda veramente utile ed economico l'uso di tali tecnologie, senza che imbuti di obsolescenza tecnologica ne vanifichino gli sforzi.
In questo senso va prima di tutto avviata una campagna capillare di alfabetizzazione allo scopo di rendere edotti e capaci a maneggiare gli strumenti quanti all'interno del Comune diventeranno fruitori, ma soprattutto emettitori delle informazioni.
La ragnatela mondiale non ha e non può essere lo strumento principale di sviluppo dell'informazione in quanto adatto più ad una visibilità verso l'esterno che ad una reale comunicazione tra le persone. Strumenti come la posta elettronica e i siti FTP di archiviazione dei documenti sono le vie maestre per un uso alto ed efficace delle tecnologie di rete per la rapidità di diffusione dell'informazione che dalla rete potrà poi essere veicolata, attraverso strumenti più tradizionali, verso una massa sempre più vasta di utenza.
Creare una rete civica comunale, questo è il punto che a noi preme molto, con una presenza parziale su Internet significa primariamente essere un liner raggiungibile dalla società civile, significa imparare a non omogeneizzare i media, passando da un eccesso di non uso alla presunzione che il net sia la panacea di tutti i disguidi della comunicazione interna.
La verità è ben altra: il net aggiunge uno strumento potentissimo e specifico ad un sistema di comunicazione-passaggio dell'informazione che da questa emissione deve risultare migliorata in tutte le sue componenti mediali, non appiattito in soluzioni onnicomprensive dettate più che da una reale meditazione sul metodo dalla passeggera moda del momento.
Un Comune come quello di Genova deve divenire un membro attivo e partecipe della comunicazione, offrendo spazi di sviluppo e apertura verso le istanze della base e della società civile, deve favorire lo sviluppo di nuove tecnologie avendo un occhio attento a ciò che accade all'estero, ma soprattutto capendo la realtà nazionale in cui si muove ed opera. Ad oggi in Italia gli utenti di Internet sono pochi in rapporto alla popolazione e soprattutto concentrati in fasce molto precise della società. Pensare che oggi Internet possa rappresentare un importante strumento di promozione è una panzana di dimensioni bibliche. La ragione è presto detta: nella società civile manca il numero critico di persone connesse che facciano viaggiare l'informazione per forza di inerzia. Compito quindi di un Comune illuminato come quello di Genova è quello di sviluppare e facilitare l'accesso di più persone possibile alle nuove forme di comunicazione, proponendo al tempo stesso dei modelli di fruizione al passo con le reali esigenze della comunità.
Una recente inchiesta effettuata dalla Telecom ha dimostrato che, se c'è una forte attesa in Italia nei confronti delle nuove tecnologie e delle reti, l'ostacolo più grosso è tuttora rappresentato dai problemi connessi al territorio per cui non è immaginabile pensare a un villaggio globale senza confini nazionali quando non abbiamo risolto i nostri problemi interni. Internet è un concetto topologico e non topografico; essere in rete significa effettivamente superare le barriere del nostro localismo, ma se questo può essere utile per una rapida e capillare diffusione in tempo reale dell'informazione, dobbiamo pensare alle tecnologie di rete come ad uno strumento che possa aiutare a superare almeno alcuni dei problemi locali che condizionano pesantemente la vita pratica del cittadino.
In questo senso proprio allo scopo di raggiungere rapidamente un numero critico di utenti e quindi di rendere il nostro sforzo con un significato pregnante anche verso la diffusione delle nostre idee, credo che più su Internet il Comune di Genova, proprio perché è Comune di Genova e come tale è presente a livello territoriale, deve favorire la nascita di una rete civica con un sistema a cerchi concentrici che, sfruttando il protocollo TCP/IP, permette lo sviluppo di una vera rete che interconnetta attraverso gateway sempre più larghi le diversificate presenze territoriali: le associazioni, il volontariato, i cittadini, gli enti locali. Tutto ciò in maniera autonoma e con modalità personalizzate sotto un'unica regia possibilmente, quella del Comune di Genova.
Nella nostra ipotesi immaginiamo un'amministrazione locale che crei e contribuisca a creare reti con "gateway" di posta verso il mondo ma con servizi e funzioni rivolte principalmente alle realtà spesso complesse in cui operano a livello locale. L'accesso a tali reti dovrebbe essere gratuito limitatamente alla rete locale, per non interferire con il lavoro dei providers, importante polmone della piccola e media impresa giovanile.
Questo sistema permetterebbe l'accesso alle tecnologie di rete di un numero elevato di cittadini, che potrebbero fruirne non solo da casa ma anche da punti di accesso civici sparsi sul territorio, imparando, così, a conoscere i servizi e le informazioni offerte, e divenendo a poco a poco degli utilizzatori prima indiretti e poi, auspicabilmente, diretti dei servizi.
Il mondo dell'associazionismo dovrebbe essere coinvolto offrendo loro spazio gratuito sul modello torinese (che tanto sembra piacere alla nostra Giunta) o sul modello delle altre città che praticano soluzioni di questo tipo. L'attenzione ai problemi locali è l'arma vincente per sviluppare la rete del Comune, anche per dimostrare che con tali tecnologie si possono risolvere grossi problemi di informazione e diffusione rapida di fonti spesso inaccessibili al cittadino o difficilmente consultabili.
Certo questo significa primariamente modificare la visione interna della comunicazione tra gli enti locali, significa adottare il più possibile metodi automatizzabili verso la rete per i documenti e significa passare attraverso una fase di faticosa imputazione di dati che ci rendiamo conto non può essere risolta nel contingente ma che ci auspichiamo in qualche modo realizzabile in un futuro immediato. Questa è la sfida che una sinistra che governa le Amministrazioni locali deve porsi nell'ambito dello sviluppo di una comunicazione del domani.
Occorrono sistemi di trasmissione a onde corte, attraverso i quali un flusso costante di informazioni utili e non ridondanti possa permettere al cittadino di essere e sentirsi partecipe dell'attività amministrativa. Non ci spaventa, anzi ci trova completamente in sintonia la possibilità di dotare il cittadino e le associazioni al cittadino di una casella di posta elettronica personale e gratuita.
Non esiste solo la Telecom ormai, e la grande scommessa di domani non è sulla tecnica che va avanti da sola ma sui contenuti che, grazie a Dio, dipendono sempre da noi uomini. I contenuti non devono spaventarci se sappiamo amministrarli e se vogliamo metterli a disposizione del cittadino. Questi sono fondamentali e, se mi permettete una digressione, partono proprio dal giovane formato e alfabetizzato al nuovo mondo, quel mondo che lo dovrebbe rendere e far diventare cittadino del mondo.
Si tratta, secondo noi, di una piccola ma necessaria rivoluzione copernicana nell'utilizzo delle reti informatiche. Mettere al centro le necessità e le esigenze del cittadino normale, piuttosto che l'utopia, ad oggi, perlomeno di un villaggio globale virtuale, del quale non vogliamo discutere i possibili meriti, che peraltro riconosciamo una volta l'utopia fosse effettivamente realizzata almeno in parte, ma che oggi ci sembra ancora troppo distante dalle richieste, dalle necessità e dalle esigenze dei cittadini. Anzi crediamo che proprio per contribuire alla costruzione di quella utopia sia necessario operare concretamente per la diffusione cosciente del mezzo informatico a strati sempre più ampi di popolazione.
Si aprono qui due ulteriori problemi sui quali è necessario soffermarsi: quello della diffusione di conoscenze e competenze informatiche e quello degli accessi alla rete. La diffusione massiccia di tecnologie informatiche e dell'utilizzo di strumenti informatici moderni è un processo estremamente recente ma anche estremamente rapido. Ciò pone molteplici problemi, tutti nella sostanza riconducibili al grado di diffusione delle competenze di tipo informatico nella società.
La scuola ha iniziato da una decina d'anni e progressivamente ha esteso l'insegnamento, peraltro non ancora capillarmente diffuso, di alcune conoscenze di tipo informatico, ma non è pessimistico sostenere che siamo ancora ben al di sotto persino di un semplice stadio di alfabetizzazione informatica, tranne che per alcuni indirizzi della scuola media superiore.
Sarebbe d'altronde illusorio ritenere che la scuola, ove anche ne avesse la capacità in termini di risorse umane e finanziarie, possa fornire un livello di conoscenze stabilmente adeguate alle esigenze della società e del mondo del lavoro, visti soprattutto i rapidissimi progressi sia in termini di componentistica elettronica, sia in termini di ingegnerizzazione, sia in termini di evoluzione dei programmi disponibili. In altre parole ciò che si insegna oggi rischia di essere obsoleto nel giro al più di una decina d'anni, se non si mette chi apprende nella condizione di poter in futuro continuare ad apprendere fornito più di una buona comprensione delle logiche di funzionamento che di una serie di nozioni applicate.
Non possiamo, però, non porci il problema perlomeno per tre motivi. Innanzitutto perché proprio in questi giorni si sta iniziando a discutere della proposta di riforma della scuola e dei cicli formativi, con lo scopo dichiarato di migliorare le capacità di ciascuno di adattamento ai mutamenti sociali ed economici, modificando da un lato percorsi formativi primari e programmi, ma anche prevedendo la necessità anche successiva all'inserimento nel mondo del lavoro e quindi il diritto soggettivo ad accedere ai successivi cicli formativi, ossia la formazione continua.
In secondo luogo perché l'inserimento sempre più esteso di procedure informatiche nel mondo del lavoro e della società rischia di escludere e di emarginare chi già lavora e non ha o non può avere sufficiente capacità di adattamento. In prospettiva si pone infine il problema di far sì che l'utilizzo di nuove tecnologie, in particolare di quelle informatiche dirette, non risulti una nuova e più sofisticata forma di alienazione dal lavoro o di emarginazione e diversificazione sociale per quei lavoratori o quei cittadini che o non sono in grado di utilizzarle o sono in grado solo di utilizzarne solo alcuni minimi aspetti, per di più in modo sostanzialmente subordinato.
Si tratta di problemi la cui soluzione non crediamo possa avvenire addossata esclusivamente al mondo della scuola, nemmeno nella prospettiva di una pura e auspicata riforma. La necessità di cicli formativi post-secondari e l'affermazione del diritto soggettivo alla formazione continua, previsto peraltro dal recente patto per il lavoro tra il Governo e parti sociali, aprono ovviamente la questione dei soggetti che tale formazione dovranno fornire ed in quali modi.
E' quindi chiaro - stiamo qui restringendo volutamente il campo a ciò che è di pertinenza di questo Consiglio Comunale - che la politica che in particolare gli enti locali seguiranno rispetto all'informatizzazione, alle reti e all'utilizzo delle nuove tecnologie è per noi di cruciale importanza non solo rispetto alla possibilità di migliorare la qualità dei servizi forniti ma anche rispetto alla possibilità che la diffusione graduale ma capillare di conoscenze informatiche essenziali, attraverso la promozione di reti civiche a misura del cittadino, possa essere strumento non secondario di promozione sociale e civile.
Chiediamo che questa Amministrazione Pubblica su questi temi apra una discussione in qualche modo puntuale, che consenta di programmare un intervento capace di andare al di là delle operazioni, pur legittime e necessarie, di creazione di una semplice struttura Internet, e quindi prettamente d'immagine, costruendo a partire dal territorio e dai cittadini un nuovo uso della rete e contribuendo alla necessaria e fondamentale attività di indirizzo di tutte le istituzioni locali che stanno approdando alla rete. Un gruppo di pensiero e di indirizzo, del quale facciano parte esperti del settore, potrebbe contribuire alla concretizzazione di un progetto "rete civica", ben tarato e ben dimensionato alle aspettative dei cittadini e degli attori principali.
Mi sembra chiaro di aver ristretto l'ambito dell'intervento al discorso della rete civica e quindi non tanto a quello che abbiamo realizzato su Internet, che giudichiamo essere solo un modo come un altro per farci vedere e non costituire, però, una necessaria sostanza. Io credo, comunque, che per quanto riguarda la mozione presentata dal collega Quaglia il nostro Gruppo chieda una discussione approfondita in sede di commissione, perché ci sembra che, a prescindere da un mero voto di assenso o dissenso, alcuni degli aspetti trattati debbano essere ampiamente disaminati in una sede opportuna, visto che si trattano aspetti specificamente tecnici e in qualche modo da analizzare il più compiutamente.
Quindi penso che in questa discussione, se il collega Quaglia accetterà, si potrebbe tranquillamente intessere e ragionare sulle domande e sulle istanze presentate dal collega ma anche su come effettivamente strutturarci per portare avanti il processo di creazione di rete."

Flavio Azzarelli




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Intervento di Carlo SCHENONE (G. Misto)


"Non posso esimermi, ovviamente, dall'entrare nella storia anch'io, adesso che ho saputo che sarò sulla rete per l'eternità. A maggior ragione considerato che circa 6 minuti fa i giornalisti, tutti insieme, hanno preso "baracca e burattini" e se ne sono andati via, quindi l'unica maniera per entrare nella storia è questa in quanto i giornali sicuramente non potranno riferire quello che dirò.
Vi do un'informazione che può essere interessante sul sito personale del consigliere Azzarelli, dove sono segnate le sue musiche preferite, i suoi amori e tante altre cose (argomento interessante ma non estremamente interessante): ebbene ci sono stati 1137 accessi fino a ieri. Ieri hanno installato Internet sulla mia macchina, ho provato a collegarmi e ho rilevato questo dato. Ciò significa che di persone che viaggiano in Internet ce ne sono. Quindi i numeri non sono poi del tutto trascurabili e in un sito dove ci sono delle indicazioni di tipo politico sicuramente gli accessi saranno anche molti di più.
Questo in qualche maniera significa avere già un canale che attualmente non è attivato più di tanto non solo in un senso ma anche nell'altro. Faccio riferimento a quello che diceva prima l'Assessore al Bilancio riguardo all'informatizzazione del Comune. Internet può essere una dorsale importante proprio per l'automatizzazione del Comune per avere un sistema interno al Comune per la comunicazione.
Noi abbiamo tutti quanti coscienza di come si vive coi fattorini; ebbene, Internet può essere utilizzata con un termine che viene detto "Intranet" - e quindi con la stessa tecnologia di Internet ma con scopi un po' diversi -proprio per risolvere molti problemi di organizzazione interna del Comune. Dico questo perché, oltre ad essere ovviamente favorevole a quello che indicava l'assessore in merito all'informatizzazione del Comune, ritengo che sia proprio da un punto di vista di efficienza una svolta per due motivi. Sicuramente permetterebbe di migliorare la comunicazione interna e avrebbe anche un effetto laterale e cioè con la notevole diffusione di un sistema come questo se non altro perché i dipendenti comunali sarebbero invogliati (se non costretti) ad imparare questo strumento e poterlo quindi utilizzare e diffondere in questa conoscenza all'interno della cittadinanza.
Ovviamente aggiungo qualcosa di specifico sulle mie competenze. Un sistema informativo comunale basato su Internet diventa ad un certo punto un sistema informativo molto più facilmente integrabile con altri sistemi informativi in un sistema informativo territoriale che realmente abbia la capacità e la possibilità di gestire un territorio, cosa è precipua degli Enti Locali più ancora che degli enti privati.
Quindi l'avere a disposizione Internet sia per connettere tra di loro i vari siti, i vari luoghi di lavoro del Comune per lo scambio di informazioni, sia per poter poi integrare i proprio sistemi informativi con quelli di altri Enti Locali o altre strutture e organizzazioni diventerebbe un sistema realmente efficace di efficientizzazione della macchina comunale.
L'effetto ulteriore sarebbe quello che, una volta che tutta la comunicazione interna del Comune si basasse su un meccanismo come Interne, risulterebbe molto facile a questo punto utilizzare la comunicazione interna e renderla almeno parzialmente trasparente verso l'esterno, realizzando quella trasparenza amministrativa che tutti quanti auspicano ma che molte volte diventa complicato realizzare, se non altro proprio per questione di costi e di possibilità di accesso.
Riguardo alla trasparenza amministrativa lo Statuto del Comune di Genova prevede che venga realizzato e quindi anche pubblicato un notiziario. Questo fino ad ora non avviene, anche se è un impegno che il Comune si è preso ben prima anche dell'avvento di questo ciclo amministrativo, e quindi, anche se si auspica di poter dare un'informazione diffusa ai cittadini, questi non hanno la possibilità di accedere più di tanto a quello che avviene all'interno del Comune. Poter accedere in qualche maniera, perlomeno tramite Internet, ad informazioni interne al Comune che in qualche modo sono già informatizzate (se non già completamente informatizzate) potrebbe almeno sopperire alla carenza di un notiziario da parte del Comune.
Mi collego a quello che diceva Azzarelli. Anch'io sono d'accordo sul fatto che, se Internet è sicuramente una dorsale interna che può avere molti aspetti positivi, non si può pensare di avere un accesso da parte dei cittadini esclusivamente tramite Internet, ed è possibile benissimo, però, dare un accesso alle informazioni tramite una rete civica, una BBS, senza costi particolari se non quello di un modem e di un calcolatore che, come sappiamo, sono già diffusi, e quindi senza costi di abbonamento e cose di questo tipo.
Questo so che è già nelle intenzioni dell'Amministrazione e sicuramente è una scelta da perseguire anche, perché in questa maniera è possibile dare accessibilità ai cittadini abbastanza poco attrezzati a tutte le informazioni interne al Comune, proprio per realizzare questa trasparenza.
Un altro passaggio è quello di realizzare dei luoghi dove i cittadini possono accedere a Internet (e questo, se non sbaglio è anche previsto dall'Amministrazione) in maniera tale che un qualunque ragazzo sedicenne intraprendente che abbia voglia di fare un po' di navigazione di Internet per andare a scoprire alcune cose può benissimo recarsi presso un Consiglio di Circoscrizione e trascorrere alcuni minuti o magari alcune ore a "vagare in giro". Questo, ovviamente, necessita di una regolamentazione, altrimenti si rischia di installare delle apparecchiature che vengono utilizzate sempre e soltanto da alcune persone, ma questo è un aspetto secondario.
Ieri ho provato a visitare il sito del Comune ma non rispondeva, comunque ho potuto visitarlo il giorno della presentazione e mi sembrava ben fatto. Sicuramente può essere esteso - ne avevamo discusso anche durante la presentazione - dando la possibilità a cascata di scendere ulteriormente nell'albero delle ricerche per andare a fornire altre informazioni da collegare a quelle già presenti.
Quindi Internet, che già è presente all'interno del Comune, può essere un meccanismo di efficientizzazione interna e può essere anche un meccanismo di trasparenza verso l'esterno. E in questa ottica di trasparenza come consigliere comunale sono del parere che sarebbe molto utile poter fornire ai gruppi consiliari un po' di spazio per avere delle pagine tramite le quali presentarsi all'esterno, presentare le proprie iniziative e presentare in generale quella che è l'attività all'interno, che spesso e volentieri, un po' anche per la carenza della stampa e in generale per una carenza di comunicazione, non si riesce e non è possibile (se non in modo estremamente costoso o particolarmente vizioso) presentare all'esterno.
Riguardo all'altra proposta fatta dal consigliere Quaglia di mettere i verbali del Consiglio Comunale in linea intanto la prima considerazione è che probabilmente dovremmo tutti quanti autoregolamentarci nella discussione perché un testo troppo lungo non viene neanche letto. Comunque sono convinto che sia possibile fare ciò, che in effetti non comporta un grosso aggravio di spesa. Come dicevo prima, pubblicarvi oltreché all'Albo Pretorio le delibere significherebbe semplicemente mettere a disposizione un file che è già reperibile all'interno dell'Amministrazione in quanto tutti i testi al momento sono realizzati tramite calcolatori.
Quindi probabilmente è possibile inserire un certo insieme di informazioni quali i verbali del Consiglio Comunale ma forse ancora di più l'elenco delle delibere di Giunta e di Consiglio ed anche i testi delle singole delibere senza una grossa spesa. Probabilmente alcune delibere non verrebbero lette da nessuno, ma se non solo i singoli cittadini bensì anche i vari enti pubblici o privati iniziassero ad avere una frequentazione, se ad esempio le società che possono essere interessate all'indizione di gare o cose di questo genere potessero accedere a queste informazioni direttamente dai propri uffici, magari essendo già forniti di Internet, ebbene a quel punto ridurremmo l'aggravio di traffico verso il centro cittadino per venire a Tursi per la consultazione e nello stesso tempo avremmo un aumento della trasparenza e dell'efficienza del Comune."

Carlo Schenone




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Intervento di Franco BAMPI (P. Nord)


"Gli interventi che ho seguito mi pare che alla fine si riconducano, con varie articolazioni, a quanto io avevo detto l'ultima e unica volta che abbiamo discusso di Internet, cioè che per rendere efficiente il sito e per far sì che questo sito sia aggiornato (e non diventi quindi un lavoro in più) occorre che l'utilizzo di Internet diventi uno strumento stesso con cui il Comune lavora. Diventa, infatti, complicato se tutte le volte dobbiamo trasferire le delibere su Internet perché poi ce le possiamo dimenticare, quindi il posto dove queste delibere vengono conservate deve essere in qualche modo direttamente accessibile con Internet, lasciando fuori dalla rete solo tutte quelle questioni che richiedono particolare riservatezza come, ad esempio, lo schedario anagrafico, che potrebbe essere messo fuori rete in quanto sappiamo che i meccanismi software di protezione non sono ancora efficientissimi e quindi potrebbero essere violati. Tutte le volte che occorre riservatezza è chiaro che un dato dovrebbe essere inserito fuori rete, però la rete funziona solo se diventa uno strumento di lavoro. Mi pare di avere colto questi riferimenti con varie diversificazioni più o meno in quasi tutti gli interventi che mi hanno preceduto.
Devo dire che è stata invocata molto la trasparenza e in merito al fatto che Internet potrebbe creare trasparenza ora non mi è chiarissimo se questo va a favore di Internet o va contro, perché se i cittadini potessero accedere direttamente, ad esempio, alle delibere di Giunta e si accorgessero quindi dei soldi che vengono spesi per consulenze e per spese varie come ad esempio 800 milioni per rifare un campo-nomadi, o 150 milioni per mandare a casa "bilancio chiaro sotto la lanterna", ebbene quando si accorgessero che effettivamente il Comune amministra i soldi pubblici nel modo con cui li amministra potrebbe qualcuno avere qualche resipiscenza.
Quando si accorgessero che effettivamente questo Comune amministra i soldi pubblici nel modo con cui li amministra può darsi che qualcuno possa avere qualche resipiscenza, magari anche un elettore del Sindaco. Adesso, bisogna dire la verità, elettori del Sindaco è difficile trovarne, però, magari, se si fosse su Internet anche quei pochi residui potrebbero avere qualche verecondia a dire "sì l'ho votato anch'io", quindi non mi è chiaro che la trasparenza su Internet sia un elemento che giochi a favori.
Volevo fare ancora un commento agli interventi. In effetti ho visto un Quaglia stupito del fatto che l'assessore si sia dimenticato che in realtà di Internet avevamo già discusso in un'assemblea precedente. Questo è curioso perché l'Assessore Cassol si è dimenticato ripetutamente di tante cose; ad esempio durante la campagna elettorale, quando si faceva il suo nome per assessore, si era dimentica di essere nel P.D.S. e diceva "io sono indipendente", dopodiché, una volta nominata assessore, ha detto "io sono nel P.D.S.". E ancora si è dimenticata che stava per firmare o aveva già firmato un'ordinanza per portare gli zingari a Quarto Alto e l'ha dichiarato sui giornali "no, nessun blitz" e il giorno dopo gli zingari stavano andandosene; io presumo che se ne fosse dimenticata e che non fosse sarcasmo quello.
Qualche volta non si dimentica, ma non sono io ad essere pesante con l'Assessore Cassol, bensì i sindacati che quando hanno indetto uno sciopero contro la Giunta hanno fatto un volantino in cui hanno scritto "la Cassol mente". Ma io credo che si fosse dimenticata, cioè aveva detto qualcosa e si era dimenticata di aver detto una cosa diversa prima o di aver fatto un atto diverso prima. E probabilmente si è dimenticata anche di quello che ho ricordato io adesso, ma questo non è un grande problema.
Devo, però, dire - e vorrei dare questo come contributo significativo a questo mio intervento, perché il resto l'avevo già detto e quindi, come lo stesso consigliere Quaglia ricordava, non è così stimolante dire e ridire cose che sono state dette, anche se serve perché è utile, ad esempio, a far comprendere meglio e con maggiore dovizia di dettagli il proprio pensiero - ebbene devo dire che si può fare una cosa: ho appreso, oggi, dalla relazione dell'Assessore Luzzati sul bilancio che finalmente siamo usciti dallo sfascio delle Amministrazioni precedenti.
Magari il P.D.S. non ha niente da dire perché si è dimenticato (forse in linea con l'Assessore Cassol) che nelle Amministrazioni precedenti amministrava anche lui, comunque l'Assessore Luzzati parlava di sfascio delle Amministrazioni precedenti. Non l'ho detto io, l'ha detto il vostro assessore, quindi credo che non si possa accusare me di una frase così, perché l'ha detto il vostra assessore, il risanatore di bilanci, che usciamo dallo sfascio.
Allora, siccome effettivamente sono già due le volte che discutiamo del problema di Internet (anche se di una ce ne siamo dimenticati) e non vorrei discuterlo anche una terza, consiglio di fare una S.p.A.: "Internet di Genova S.p.A.", così sottraiamo Internet al controllo diretto del Consiglio Comunale e non potremo più discutere di queste cose, così come abbiamo sottratto le aree del Porto Antico al controllo del Consiglio Comunale, così come sottraiamo le aree del Ponente sottoposte a bonifica dal Consiglio Comunale, così come abbiamo sottratto i parcheggi dal controllo del Consiglio Comunale.
Fondamentale per fare una S.p.A. che funzioni, che ci tolga dallo sfascio, come l'Assessore Luzzati ha ricordato, è che sia a capitale completamente pubblico, questo è importante. Ma partners pubblici, a Genova, tutti dello stesso colore ce ne sono tanti. Io credo, Assessore Cassol, e questa volta mi rivolgo proprio direttamente a lei, che dovrebbe farsi promotrice di "Internet di Genova S.p.A.", così almeno Quaglia tace."

Franco Bampi




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Intervento di Umberto Testori (A.N.)


"Io non voglio entrare nella polemica che si discute di una cosa e poi si spazia in tante altre cose. Mi sia permessa un'unica battuta (non dico polemica ma voglio sperare spiritosa) e cioè quando l'assessore parlava delle precedenti Amministrazioni poteva anche alludere a tante altre Amministrazioni, ad esempio, dal '45 in giù e non in su, perché non ha specificato l'assessore l'ultima che abbiamo ereditato ma ha parlato delle precedenti e quindi, ad esempio, poteva parlare del Podestà e probabilmente allora aveva ragione, per cui non c'è da polemizzare su questo fatto.
Non voglio neanche entrare a polemizzare con l'Assessore Cassol per vari motivi. Un po' perché ritengo che non sia stato fatto ad arte; secondariamente, siccome sono un gentiluomo, eventualmente me la prendo con qualche assessore maschio e mai con un assessore signora. La cosa che mi interessava in particolare riguarda il collega Quaglia che mi ha notevolmente e positivamente impressionato proprio quando ha cercato, ahimè per lui e ahimè per me, di inserirmi in un discorso che purtroppo per me è arabo, però mi ha impressionato e affascinato proprio perché ritengo che la cosa sia molto ma molto interessante. E questo soprattutto per un Consiglio Comunale che, bene o male, lavora, per delle Commissioni che, bene o male, lavorano, ma che da parte della stampa locale, a meno che uno non dica di tutto ad un assessore o al Sindaco, non si parla mai, anche quando qualcuno lavora dignitosamente e positivamente per cercare di portare il proprio contributo.
Come dicevo, sarò brevissimo, perché, ho interesse a entrare in questo argomento che, ripeto, mi affascina, però se il collega Quaglia non continuerà a inserirmi penso che potrò ben dire poco. La cosa, da quel poco che ho capito, mi sembra molto interessante perché ci permetterà di dare all'opinione pubblica, anche se oggi come oggi non sono in molti a potersi inserire, un qualcosa che attualmente il Comune non può dare a meno che non si metta a fare delle spese enormi e pazzesche, mentre invece ritengo che con questo Internet le spese dovrebbero essere limitate. Per cui dichiaro il nostro voto favorevole all'ordine del giorno del collega Quaglia, ritenendoci a disposizione per apprendere sempre di più."

Umberto Testori




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Intervento di Lucia Deleo (P.D.R.C.)


"Sarò breve anche perché molto è stato già detto dagli altri. Più che altro mi esprimerò sugli ordini del giorno e sulle proposte fatte dal consigliere Azzarelli, perché anch'io ritengo che, tutto sommato, se il Comune riuscisse ad andare avanti nella strada della rete civica sarebbe già un grosso passo avanti.
Voterò a favore sia della mozione che dell'ordine del giorno presentati da Quaglia, però volevo sottolineare anch'io la necessità di tornare in commissione per vedere in maniera più approfondita dal punto di vista tecnico come eventualmente andare avanti su questa strada, tenuto conto che siamo alla fine del ciclo amministrativo e che comunque, se riuscissimo a cominciare il percorso, sarebbe un lasciare un'eredità positiva per il futuro. L'altra questione da tenere in considerazione è il fatto che occorre pensare alla formazione del personale del Comune che dovrà poi aiutarci e dovrà aiutarsi ad utilizzare questa rete. Concludo auspicando che si ritorni in Commissione."

Lucia Deleo




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Intervento di Anna Maria CASSOL (Assessore all'Informatica)


"Signora Presidente, signori consiglieri, sono francamente un po' stupita dal fatto che si parli qui di Internet come se fosse una cosa che ancora non c'è. Di Internet abbiamo parlato - come ricordava il consigliere Azzarelli - nel '94, ne abbiamo parlato in modo approfondito nel maggio del '96 e ne abbiamo parlato nel luglio su presentazione di una mozione del consigliere Quaglia. Abbiamo poi fatto un incontro di presentazione del sito Internet del Comune il 21 gennaio di quest'anno, a cui abbiamo invitato tutti i capigruppo.
Non tutti c'erano, e voglio precisare che l'abbiamo fatto con l'adeguato preavviso sottolineando non solo che era un momento importante di presentazione di un lavoro che avevamo promesso e su cui c'eravamo impegnati ma anche il fatto che quella sede - e così è stato per chi c'era -rappresentava ancora un'occasione per sviluppare alcune problematiche, perché sappiamo tutti che Internet o qualsiasi altro strumento di comunicazione, se non viene alimentato e non viene sviluppato adeguatamente, è solo fatica e soldi buttati via.
Io mi scuso ma ritengo sia necessario ricordare a tutti - perché l'avevamo deciso insieme - che lo sviluppare una cultura Internet all'interno del Comune era da farsi secondo un percorso a tappe che coinvolgesse sistematicamente tutta la struttura dell'ente e non un gruppo di "marziani" che costruissero pagine che qualche altro all'esterno andasse a consultare.
Non abbiamo voluto fare dei marziani e grazie a Dio non ci sono dei marziani ma dei tecnici estremamente competenti che per fortuna sanno, loro sì, che cosa sono i motori di ricerca. E non credo che un assessore debba essere esperto, anzi sarei preoccupato di assessori esperti e maniaci di motori di ricerca. Io non so niente di motori di ricerca Internet e me ne vanto, e sono contenta che questa Giunta abbia scelto di dare a personale comunale strumenti, modalità, rapporto con qualificate società di consulenza, perché dentro questa organizzazione - e non solo per passione di una Giunta o di un Consiglio - si creino delle pagine e si consolidi una forte cultura della comunicazione, e così è.
Le pagine sui musei sono tra le più belle in Italia. le pagine che si stanno costruendo di sviluppo di quelle che sono le ricchezze culturali di Genova vedono impegnate tecnici del Comune che non sono tecnici informatici, perché non ce ne importa niente dei tecnici informatici che sappiano di Internet, bensì ci importa che dentro i servizi culturali, dentro la gestione del territorio e dentro tutte le direzioni ci siano delle persone che oltre al loro lavoro hanno in mano gli strumenti per far sì che il loro lavoro vada su rete Internet o rete civica (e adesso ci arrivo) perché questo serve e servirà sempre.
Questa è la cultura del cambiamento che noi abbiamo sviluppato qui dentro ed è stato uno sforzo non indifferente, perché è facile costruire delle pagine esteticamente gradevoli e statiche. Queste, invece, non sono statiche, ma sono gradevoli e su queste c'è l'impegno di andare avanti e così io ho detto nella presentazione che abbiamo fatto e dove c'erano tutti i tecnici che hanno lavorato. E grazie a Dio la presentazione è stata fatta ai gruppi consiliari (chi c'era se lo ricorda) non da me ma da chi ha lavorato, e questo è importante.
Non è l'assessore che va a dire che cosa si è fatto, ma è chi ci lavora che ha certamente l'orgoglio, la consapevolezza e la cultura di continuare e di estendere questo, ovviamente, al maggior numero di persone possibili che dentro l'ente lavorano e hanno necessità di comunicare. Questo è un percorso avviato che si deve consolidare ed è un percorso fondamentale che serve certamente a snellire il modo di lavorare del Comune e a rendere proficuo il rapporto dei cittadini con il Comune, anche attraverso strumenti nuovi.
A Genova, grazie a Dio, le code agli sportelli comunali sono ridottissime. Ci sono in certi momenti cruciali e anche su questo - parlo del problema dei tributi - arriveremo a delle soluzioni, ma per esempio la città di Genova è la città che ha meno code all'anagrafe, perché evidentemente è riuscita ad organizzarsi in questo modo. Bene, allora noi cercheremo o meglio chi lavora dentro il Comune e sta avendo sempre di più questa consapevolezza cercherà di far sì che tantissime informazioni siano poste anche in rete su quella che Azzarelli giustamente poneva come rete cittadina.
A proposito di aneddoti io ho dato (l'anno dato anche i tecnici) l'impegno ad usare l'inglese e non francese-inglese-tedesco, poiché in questo momento, scusate, non siamo in grado di arrivare a questa molteplicità di lingue. Abbiamo scelto l'inglese, sarà un problema di "colonialismo" statunitense o britannico, comunque abbiamo scelto l'inglese per curare (come abbiamo dichiarato) la parte di informazioni che riteniamo siano utili per il mondo.
Non ho detto in modo sarcastico che non mettevamo gli orari degli asili nido, l'ho detto dicendo che è una scelta, una scelta per la quale mi sentivo suffragata da alcuni discorsi fatti anche con alcuni dei consiglieri in merito al fatto che chi vive a Genova e ha bisogno di sapere degli asili comunali o vuole venire a Genova per andare negli asili comunali può fare lo sforzo di leggerseli in italiano, mentre invece, ovviamente, tutte le pagine di Genova come città da visitare e da conoscere saranno progressivamente (mi pare che già su alcuni musei questo lavoro si sta facendo, e non solo per i musei ma anche per l'agenda e per i grandi eventi) fatte anche in inglese.
Sulla rete civica, quindi, questo ci porta a dire che noi dobbiamo costruire una rete cittadina comunale. Ci siamo impegnati, come abbiamo detto, e ci stiamo lavorando. C'è un problema di risorse e non solo di tipo economico ma anche di tipo umano, nel senso che chi sta lavorando su questo ha bisogno di perfezionare e di trovare le modalità corrette. E io avevo detto in quella sede, a gennaio, che mettevamo in preventivo circa 6 mesi per poter avere una rete comunale. Questo significa, sostanzialmente, una possibilità per tutti i cittadini genovesi di accedere alle informazioni gratuitamente e non attraverso l'accesso Internet, perché noi pensiamo che sia giusto che tutta una serie di informazioni siano per la città accessibili.
Abbiamo anche detto e discusso sempre in quella sede su come e chi potrà utilizzare nel sito comunale la possibilità di comunicazione. Ci devono essere delle caselle elettroniche individuali? Beh, io credo che davvero di questo si debba discutere in commissione, perché non sono sicura che qui siamo tutti convinti o che abbiamo capito perfettamente che cosa questo significa. Io credo che sia giusto, come diceva il consigliere Azzarelli, esaminare le esperienze che ci sono, ad esempio, in Italia di reti comunali che hanno offerto ad un certo numero di associazioni questa possibilità. Credo che se ne debba discutere perché c'è un problema di costi ed anche un problema di gestione.
Probabilmente all'inizio potranno essere pochi i cittadini che faranno questa richiesta di casella elettronica, però progressivamente questa cosa può aumentare. Allora siamo sicuri di questo? Io ritengo che su ciò vada sviluppata una discussione e quindi ritengo valida la proposta fatta dal consigliere Azzarelli, e raccolta dal consigliere Schenone, di entrare profondamente nel merito di questo, così come credo che rispetto a tutti i punti presentati nella mozione sia importante discutere.
E' utile che i Gruppi possano avere una loro pagina? Io credo proprio di sì, ma credo che questo debba essere regolamentato. Credo che i Gruppi debbano averla, però dobbiamo essere consapevoli che in questo momento le risorse organizzative del Comune non sono in grado di supportare immediatamente i Gruppi, quindi questi devono essere autonomi nella costruzione delle pagine. Però, per esempio, credo che la Commissione Consiliare e poi il Consiglio debbano approvare un regolamento.
Stiamo entrando in fase elettorale ma anche se così non fosse io credo che sia necessario un regolamento di che cosa i Gruppi mettono nelle proprie pagine sul sito del Comune, dopodiché, ovviamente, ciascun Gruppo può avere il suo sito. Io credo che questo debba essere oggetto di discussione e di una forma di regolamento.
Si chiede di inserire la trascrizione delle sedute del Consiglio. Ebbene, quando abbiamo fatto la presentazione abbiamo detto che esiste già un sito ossia una serie di pagine cosiddette istituzionali dove c'è già lo Statuto del Comune e dove si è detto che utilmente dovranno essere inseriti delibere ed ordini del giorno. Ha senso mettere la trascrizione integrale? Io credo che sia opportuno decidere in merito con una approfondita riflessione, perché, vedete, tutto è banale e niente lo è, la tecnologia oggi consente tutto, però si dà il caso che occorrono delle risorse, delle persone che abbiano un minimo di competenza e di capacità.
Non si prendono le trascrizioni di AMI-PRO per buttarle brutalmente sulle pagine Internet. Non credo nemmeno che sia sensato e vorrei che se ne discutesse. Credo che uno dei pregi del sito del Comune è che è gradevole e facile nell'accesso. Non c'è semplicemente una "sbrodolata" di pagine. Lo pongo come problema domandando se sia utile e giusto che i cittadini che possono conoscere delibere e ordini del giorno siano anche invitati, per come sono messi e nel modo in cui sono messi, a consultare tali trascrizioni.
Io credo che tutti questi aspetti contenuti nella mozione possano essere discussi in modo approfondito, dopodiché sono personalmente convinta che occorra una struttura organizzativa che garantisca un certo modo di fare le cose. La Segreteria Generale che oggi cura la trascrizione dei verbali e tutte le cose relative deve organizzarsi ed essere capace di far sì che tutto questo vada a finire sulle pagine di Internet e della rete civica. Allora valutiamo bene che cosa deve andarci a finire.
E' giusto che ci sia una ridondanza e un peso di informazioni che poi, magari, nessuno va a leggere? Non è importante che si decida in modo approfondito che cosa serve che i cittadini sappiano e che il Consiglio e la commissione facciano una scelta, ad esempio anche progressiva, in relazione alle possibilità organizzative che ha un Servizio, tenuto conto che è lo stesso Servizio che deve farlo e non è certo qualcun altro ad aggiungersi.
Allora tutti questi aspetti che erano già stati affrontati durante l'incontro di presentazione del sito, che non voleva essere soltanto un incontro per dire "queste sono le pagine del Comune", ma che voleva essere anche un'occasione (come lo è stata per chi ha in modo costruttivo partecipato) per dire come si continua, è interessanti portarli avanti, certamente non ci si può fermare qui, sarebbe ridicolo.
Così come (chi era presente a quell'incontro se lo ricorda) si è detto che era importante che il Comune diventasse promotore, punto importante della rete, degli enti e delle istituzioni cittadine che o hanno già siti Internet o stanno per averli o potrebbero, in modo che si abbia un solo accesso, quindi una città di Genova dentro cui ci sia il Comune e dentro cui ci si possa collegare con le pagine dalla Provincia, della Regione, del Carlo Felice, del Ducale, ossia di tutte le istituzioni che hanno interesse a sviluppare la parte di promozione della città. Su questo stiamo lavorando, in quanto questo era l'impegno preso.
Ci sono cose che si stanno costruendo, ci sono delle persone, degli essere umani che lavorano con questo. Non basta dirlo perché miracolosamente sia fatto, ma occorre che una macchina così complessa abbia in tutte le sue parti le risorse per farlo, così come abbiamo detto e ci siamo impegnati perché in tempi brevi su Internet ci sia la possibilità di fare l'accesso alla cartografia informatizzata. Le possibilità di espansione sono effettivamente enormi, però occorre ricordare che io non sono l'Assessore a Internet, perché non esiste l'Assessore a Internet. Tutti sono Assessori a Internet e tutti sono direttori, dirigenti e funzionari responsabili di informazioni che vanno su Internet.
Io sono semplicemente l'Assessore all'Informatica che deve garantire la struttura di base dentro cui poi bisogna lavorare, cioè l'infrastruttura su cui poi viaggiano tutte le informazioni e le competenze. Una volta che è stata fatta questa scelta - ed è stata fatta su indicazione del Consiglio a partire dal '94 - tutti lavorano su questo e tutti devono progressivamente lavorare perché ci sia questo arricchimento. Ma questo è un processo avviato. Ci si può vedere anche tutte le settimane; io non ho nessun problema a vedermi in commissione tutte le settimane per riferire dello stato di avanzamento: di volta in volta porterò e potranno venire tutti i funzionari che su questo stanno lavorando, che, ripeto, sono funzionari di tutti i settori che appartengono a tutti gli assessorati. Non c'è qualcuno di specifico, se non qualcuno che garantisce, ovviamente, il supporto e qualcuno che invece sta lavorando sulla rete civica.
Per cui, concludendo, ribadisco di essere assolutamente disponibile alla proposta che è stata fatta di affrontare in modo organico, sistematico e puntuale questi argomenti in commissione consiliare, anche per essere realisti e stabilire i termini entro cui realizzare determinate cose ed eventualmente dire, ad esempio, le cose che si devono rimandare al prossimo anno, infatti è inutile fare finta di dire che facciamo delle cose quando ancora non ci sono le competenze. Per esempio, per quanto concerne l'alfabetizzazione si sta estendendo il numero di persone, però anche qui si tratta di tempi graduali legati a risorse e priorità da valutare all'interno di ciascuna direzione.
Per cui sono assolutamente d'accordo su questo. Personalmente ho delle perplessità sul votare la mozione nel suo insieme perché su molti dei punti io, francamente, non sono convinta, così come per quanto riguarda l'ordine del giorno devo dire che sono contraria, ordine del giorno che tra l'altro dice "...che il Comune possa in futuro fornire a titolo gratuito la navigazione su Internet o anche solo valutarla". Ebbene, mi sembra che il consigliere Azzarelli abbia parlato chiaramente di providers e quindi il Comune non si mette a fare la concorrenza ai providers dando l'accesso gratuito ai cittadini.
Il Comune, come ho detto sempre in quella presentazione, metterà nella nuova Biblioteca Berio una postazione Internet e così pure nelle nuove Circoscrizioni ci saranno delle postazioni Internet, quindi da questo punto di vista il Comune fa la sua parte di possibilità di accesso, ma che il Comune possa sostenere e pagare gli accessi Internet dei cittadini francamente credo che vada contro qualsiasi serio discorso di rispetto dei propri ruoli e delle proprie funzioni istituzionali. Credo che una qualche autorità verrebbe immediatamente a denunciarci su questo.
Sono anche molto perplessa sul fatto di patrocinare questo convegno dell'Università di Firenze. Beh, francamente credo che qui a Genova ci siano stati e ci saranno convegni altrettanto interessanti, per cui penso che sia utile patrocinare i convegni nella nostra città. Pregherei il consigliere Quaglia in quanto sono rimasta colpita dalla parola "proficua" scritta con la "q" a proposito della proficua collaborazione chiesta nella lettera del laboratorio di ricerca educativa. Sono rimasta un po' sconcertata, ma evidentemente questo fa parte degli sviluppi della lingua che sono infiniti."

Anna Maria Cassol




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Dichiarazione di voto di Roberto Quaglia (Lista Pannella)


„Zu dem, was die Dezernentin gesagt hat, wollte ich nur klarstellen, dass ich nie schlecht über die technischen Kompetenzen gesprochen habe, die sich seitens der städtischen Ämter entwickelt haben, noch über die insgesamt positive Anlage der Arbeit, das fehlte noch. Ich habe, wahrscheinlich mit einem größeren Eifer als dem, der mich normalerweise auszeichnet, bestimmte Merkmale kritisiert, die ich im Verhalten der Dezernentin festgestellt habe. Das nimmt, wie gesagt, der Qualität der bisher geleisteten Arbeit nichts. Ich habe Kritik an der Arbeit geübt, die nicht geleistet wurde (das Thema Internet am Anfang), und es ist normal, dass sie nicht geleistet wurde, aber es muss beschlossen werden, dass sie geleistet werden wird, und an diesem Punkt halte ich den Antrag aufrecht.
Der einzige Punkt, der besorgniserregend sein konnte, ist der des Postfachs, das man eventuell ändern kann, indem man es möglichkeitsorientiert macht und es so zum Gegenstand der Diskussionen macht, die wir im Ausschuss führen werden. Ich halte es jedenfalls für wichtig, dass Genua die Gelegenheit nicht verpasst zu zeigen, dass es in Italien in diesem Bereich an der Spitze steht, und es wäre schade, die Diskussion erneut ohne eine Abstimmung abzuschließen. Also könnten wir eventuell den Satz „jedem Bürger, der es beantragt, garantieren“ durch den Satz „die Möglichkeit prüfen zu garantieren…“ ersetzen.
Das wichtigste Thema ist das der Darstellung zu touristischen Zwecken, zu dem die Dezernentin gesagt hat, einverstanden zu sein. Ich hatte zuvor angemerkt, dass dieser Wille nicht offensichtlich sei oder ich ihn zumindest in der Vorstellung, die es letzten Monat gab, nicht erfasst hätte, aber jetzt, da sie gesagt hat, dass es in Ordnung geht, würde ich sagen, dass es keine Probleme geben sollte.
Der Vorschlag bezüglich der Stadtratssitzungen stellt meiner Ansicht nach einen wichtigen Punkt des Antrags dar, über den im Übrigen, wie ich glaube, auch eine gewisse Einstimmigkeit im Rat herrscht, also sollte er verbindlich sein. Für die anderen Themen, die die sind, eine Studie einzuleiten und die Entwicklung zu planen, würde ich sagen, dass es keine Probleme geben sollte.
Bezüglich des Tagesordnungsantrags wurde ich von diesem Professor der Universität Florenz kontaktiert, der im Übrigen auch einen Brief an den Bürgermeister geschickt hat, den ich meinem Tagesordnungsantrag beifüge, über die Möglichkeit, Mit-Schirmherren zu sein (eine Sache, die meiner Meinung nach eher symbolisch als sonst etwas ist, da ich nicht glaube, dass irgendeine finanzielle Last damit verbunden ist) einer Tagung, die ich für sehr interessant halte.
Wir gehen nämlich sehr oft von dem Vorurteil aus, dass das Internet ein Kommunikationsmittel sei, das zum Beispiel den Fernsehern oder den Telefonen und so weiter gleichzusetzen ist, während es in Wirklichkeit auch ein Werkzeug - oder es sein kann - der Bildung ist. Und auf dieser Tagung, die im Übrigen auch die Schirmherrschaft des Ministerrats, des Außenministeriums und anderer genießt, wird eben das Problem der Materie der Interaktivität mit besonderem Bezug auf die bildungsbezogenen Zwecke analysiert.
Das Internet ist eine anarchische Umgebung, was auch schön ist, aber es ist noch besser, wenn es gelingt, in ihr Bildungsmöglichkeiten zu schaffen. Was nämlich die wichtigsten Diskussionsthemen betrifft:
didaktische und wissenschaftliche Innovation im World Wide Web,
telematische Verbreitung der Kulturgüter und interaktive Multimedia,
Interaktivität und Massenmedien in der permanenten Bildung;
in Anbetracht dessen, dass die Gemeinde auch bildungsbezogene Zwecke hat (wie die Kindergärten und die kommunalen Schulen), denke ich, dass eine solche Teilnahme einer Gemeinde nicht schaden kann, vor allem da sie keine Lasten mit sich bringt. Und diesbezüglich scheint es, dass der Bürgermeister von Venedig, Cacciari, sich bereits dafür ausgesprochen und diese Initiative bereits unterstützt hat. Nun, ich habe Gründe dargelegt, es wird dann der Rat sein, der entscheidet. Mir scheint, es ist eine Sache, die diesem Rat, dieser Stadt, dieser Verwaltung etwas hinzufügen kann, ohne etwas zu nehmen.“

Roberto Quaglia




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Dichiarazione di voto di Flavio AZZARELLI (P.D.S.)


"A noi sembra fondamentalmente che le intenzioni di disaminare sull'argomento e di analizzarlo più approfonditamente ci siano, allora mi chiedo se un voto contrario, favorevole o di astensione rispetto alla mozione non significhi rimandare a quasi nulla.
Quindi mi sembra che ci sia l'intenzione da parte dell'assessore di andare ad un esame più approfondito dei punti trattati nella mozione e pertanto il nostro Gruppo fondamentalmente, nostro malgrado, dovrà esprimere un voto contrario rispetto alla mozione, a meno che il collega Quaglia non si fidi del parere dell'assessore rimandando e dando il suo assenso a discutere e disaminare più ampiamente in commissione tutti i punti presentati."

Flavio Azzarelli




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2. Stimmerklärung vonRoberto Quaglia (Lista Pannella)


„Ich glaube, es bestünde eine gewisse Verantwortung, einen Transparenzvorgang gestrichen zu haben, von dem ich glaube, dass er der Zukunft dieses Rats und dieser Stadt nur nützen kann, denn es ist eine Reform, deren Effekte man in den nächsten Verwaltungszyklen sehen wird, da es eine Sache ist, die nicht einmal uns betrifft.
Nun, wir hätten den Ausschuss in diesen sechs Monaten machen können, in dem Sinne, dass wir dieses Thema innerhalb von drei Monaten ab letztem Sommer im Ausschuss hätten haben müssen. Jetzt verstehe ich, dass es Prioritäten gegeben haben kann, die vorzuziehen waren, aber ich würde sagen, dass es für die Stadtregierung nicht besonders problematisch ist, die Abstimmung dieses Rats jetzt zu akzeptieren, da ich den ersten Punkt geändert habe, der der ist und der einzige, der ein Hindernis technischer und wirtschaftlicher Art darstellen könnte. Alle anderen Punkte sind eminent politisch.
Die Diskussion haben wir geführt, und an diesem Punkt ist jede Entscheidung nicht nur möglich, sondern auch geboten, in dem Sinne, dass man entscheiden muss, ob wir in Richtung der Transparenz voranschreiten wollen, und ich denke, dass wir es wollen, denn im Gespräch in diesem Saal mit allen Kollegen sowohl der einen als auch der anderen Seite glaube ich, dass es grundsätzlich eine fast einstimmige oder vielleicht sogar einstimmige Übereinstimmung gibt, ich habe nämlich auf privater Ebene noch niemanden gefunden, der Kritik an dieser Anlage geübt hätte.“

Roberto Quaglia




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Dichiarazione di voto di Carlo SCHENONE (G. Misto)


"Come dichiarazione di voto dico che il primo punto e il terzultimo punto della mozione mi lasciano perplessi. Uno dei due, quello della casella, se non ho capito male, è stato eliminato; l'altro è relativo al discorso della trasmissione audio per il quale, sinceramente, non impiegherei al momento più di tanto risorse, visto che già ce ne sono poche e bisogna fare in modo che la gente che lavora su Internet lavori per fare una diffusione.
Ho, però, un problema. Sono anch'io del parere che bisognerebbe parlarne in commissione più approfonditamente e magari anche più efficacemente, però in qualità di Presidente della commissione competente ho il problema dei tempi, in quanto già adesso abbiamo delle difficoltà a iscrivere gli argomenti all'ordine del giorno. Questa è una considerazione di tipo prettamente pratico, comunque anch'io preferirei discuterne in commissione, anche per affrontare alcuni aspetti. Infatti io mi sono segnato due punti sui quali non ero d'accordo, altri su cui ero perplesso come ad esempio il discorso dei verbali.
Quindi se ci sono questi due punti non sono d'accordo e se rimangono gli altri punti posso essere d'accordo su questo ordine del giorno. Vorrei poter parlare in commissione, però vorrei farvi considerare il fatto che probabilmente ci sono dei problemi e voglio dire questo prima in modo che nessuna possa dire "ma allora lo fai per non metterlo all'ordine del giorno"."

Carlo Schenone




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Dichiarazione di voto di Luca BORZANI (P.D.S.)


"Vorrei dire una cosa sulla mozione al consigliere Quaglia, perché quest'ultimo si è più volte espresso su questi temi in Consiglio Comunale sollecitando una discussione. Ebbene, credo che sia una discussione importante e positiva che per essere efficace deve raccogliere su di sé anche un consenso ampio. E credo che il senso della discussione di oggi sia stato di un ulteriore momento di chiarificazione all'interno del Consiglio tra Consiglio e Amministrazione su quello che è un percorso che si sta seguendo.
Da questo punto di vista la proposta che più consiglieri fanno di rinviare alla commissione non è tanto per non assumersi il valore di un voto contrario, come rischierebbe di essere, non è questo il problema, ma è perché darebbe garanzia di continuità ad una discussione che è una discussione che rimane aperta all'interno del Consiglio. Questo mi sembra un segnale politico vero, importante e su cui non varrebbe la pena, allora, di insistere su un voto cui io credo si potrà arrivare entro la fine del mandato nella maniera più ampia possibile.
Quindi io farei un invito al consigliere Quaglia, con grande franchezza, di non chiedere la votazione della mozione e di assumere, invece, la proposta di riprendere la discussione in commissione consiliare entro tempi e spazi definiti che permettano effettivi approfondimenti e che permettano altresì ad un numero più ampio di consiglieri di entrare nel merito di quelle che sono alcune nuove forme della comunicazione. Ecco, tutto questo mi sembra un elemento importante e quindi questo è un invito che io faccio.
Per quello che riguarda l'ordine del giorno penso che la prima impegnativa si possa condividere, mentre mi pare singolare - consigliere Quaglia, mi lasci usare questa espressione - l'idea di un patrocinio del Comune di Genova ad un convegno dell'Università di Firenze e di questa collaborazione fattiva, in quanto dubito che l'Università di Firenze abbia particolare interesse da parte del Comune.
Costruiamo, invece, un percorso al termine del quale ci possa essere un ragionamento aperto alla città su questi temi, qui a Genova. Mi sembra una proposta politica che possa trovare in sintonia il consigliere Quaglia che può così vedere il gesto politico compiuto nell'avvio di una discussione, cui altri consiglieri nostri come Azzarelli e Angusti hanno più volte contribuito. Per quanto riguarda quest'ordine del giorno io chiederei davvero lo scorporo tra la prima proposta dell'impegnativa e le altre, eventualmente votando l'o.d.g. per parti separate."

Luca Borzani




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3. Stimmerklärung vonRoberto Quaglia (Lista Pannella)


„Was den Tagesordnungsantrag betrifft, können wir ihn in getrennte Teile aufgliedern, da er jedenfalls nicht gerade eine grundlegende Sache ist. Was hingegen den Antrag betrifft, muss man einige Analysen berücksichtigen: Wir sind eine Handvoll Monate vor dem Ende des Mandats, des Verwaltungszyklus, und ich muss feststellen, dass ein Jahr vergangen ist, seit ich diesen Antrag das erste Mal eingebracht habe. Ich habe diesen Antrag im Januar letzten Jahres eingebracht, und sieben Monate lang gelang es nicht, ihn auch nur ein einziges Mal zu besprechen; danach hätten wir mindestens einen Ausschuss in diesem Herbst machen müssen, und wir haben ihn nicht gemacht. Nun wird es von unserer Position aus schwer zu glauben, dass eine weitere Vertagung die Möglichkeit fände, diese Art von Vertiefung wirklich zu machen. Also nehme ich an, dass, wer diese Lösung vorschlägt, auch das Datum des Ausschusses und das Datum der anschließenden Diskussion im Rat vorschlagen kann.“

Roberto Quaglia

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Intervento del Presidente Chiara Formentini (L.N.I.P.) e successivo scambio di brevi dichiarazioni.


"Allora si può aggiungere una impegnativa all'ordine del giorno fissando al più presto possibile una commissione e quindi poi il passaggio dell'argomento ancora in Consiglio Comunale."


Roberto Quaglia (Lista Pannella)


„Man muss sehen, bis zu welchem Punkt die Worte, die wir aufwenden, in Gesetz übersetzt werden. Auch im letzten Tagesordnungsantrag stand geschrieben, dass man sich verpflichtete, innerhalb von drei Monaten gewisse Dinge zu tun, Dinge, die dann getan wurden, also möchte ich jetzt wissen, welche Art von Garantien ich haben kann, nicht so sehr für mich persönlich, sondern für die Stadt.“


Luca BORZANI (P.D.S.)


"Per quanto riguarda il P.D.S. noi ci prendiamo l'impegno a fare richiesta formale al Presidente della commissione di convocare in modo formale, entro un mese. Il Presidente della commissione è presente in aula e io credo che si possa prendere questo impegno."


Roberto Quaglia (Lista Pannella)


"Quindi ho la formale garanzia che entro un mese andrà in commissione e nelle due settimane successive di nuovo in Consiglio. Sì, in questi termini posso accettare."


Luca BORZANI (P.D.S.)


"Allora la modifica è la seguente: "a convocare entro un mese la competente commissione consiliare e una successiva discussione in Consiglio Comunale"."


Presidente Chiara Formentini (L.N.I.P.)


"Quindi la mozione non la votiamo e all'ordine del giorno viene aggiunta la frase di cui sopra."


Luca BORZANI (P.D.S.)


"Io ho espresso una dichiarazione di voto nostra dicendo che per quanto riguarda gli ultimi due commi dell'impegnativa votiamo contro ossia "a concedere il patrocinio del Comune di Genova" e "a collaborare anche fattivamente"."


Presidente Chiara Formentini (L.N.I.P.)


"Allora votiamo prima l'impegnativa relativa al primo e all'ultimo punto aggiunto, escludendo i due punti centrali e rimanendo tali le premesse, secondariamente votiamo la seconda parte. Prima votiamo l'ordine del giorno emendato (interruzioni) Ritira la parte di Firenze? Allora viene emendato il secondo punto e il terzo. Quindi rimane il primo punto e il secondo aggiunto, cioè quello nuovo. La mozione non si vota più."




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Dichiarazione di voto di Franco BAMPI (P. Nord)


"Voterò a favore di quest'ordine del giorno così come è risultato dalla discussione e un po' preoccupato, perché avrei preferito votare a favore della mozione. La replica dell'Assessore Cassol, secondo me, è stata una dimostrazione che non c'è quell'intenzione di utilizzare Internet come uno strumento di lavoro del Comune. Se dobbiamo trasferire dati da un sito "mainframe" del Comune al calcolatore (che poi è messo in rete) questa operazione è un'operazione che non può funzionare ed è un'operazione che costa.
Facciamo un esempio per quanto riguarda i verbali. Se i verbali del Consiglio Comunale sono nel sito accessibile Internet, basta renderli accessibili nel momento in cui sono approvati dal Consiglio ed è finito il problema; non si pone allora il problema se devono stare o meno, perché da qualche parte devono stare e quindi stanno in un sito accessibile e visibile. Se invece noi ci poniamo il problema se ci va messa una cosa o meno (e io capisco questo dalla replica dell'assessore) vuol dire che ci sarà un trasferimento di dati. E se c'è un trasferimento di dati credo che sia oneroso e credo che alla fine diventi inefficiente, perché allora il sito non viene più aggiornato.
Per questo avrei voluto votare volentieri la mozione, eventualmente rendendola blanda. A me sarebbe piaciuta una modifica in cui si dicesse "impegna a discutere successivamente in commissione sui seguenti temi" perché è importante. Invece ho l'impressione che se noi andiamo semplicemente a discutere, se noi faremo un regolamento su Internet credetemi, Internet Genova SpA è una proposta più snella, molto più snella, ne sono convinto. Se regolamentiamo anche tutte le cose, poi vedremo se Quaglia può mettere anche la sua foto perché potremo anche dare dei giudizi estetici sulle foto dei consiglieri da mettere. Io sono altamente preoccupato, però mi pare che la replica ... (interruzioni).... va bene, io sono fotogenico, scusate su questo non ci sono dubbi, sono fotogenico, e potrei contribuire ad abbellire ... (interruzioni).... ogni tanto... ecco a voi Bampi... sai come quel fumetto ... (interruzioni).... No, io non sono dotato di umorismo, non rubare le frasi a Guglielmino; io però ritengo di aver dedotto dalla replica dell'Assessore Cassol la titubanza a usare Internet come strumento di lavoro del Comune, e credo che se non si arriva a questo, come ho detto nel mio intervento, il sito dovrà essere aggiornato e quindi di fatto, dopo un po', perderà l'interesse.
Ecco, io credo questo. Mi spiace non poter votare la mozione, voterò a favore dell'ordine del giorno".

Franco Bampi




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Letzte Stimmerklärung vonRoberto Quaglia (Lista Pannella)


„Ich lege Wert auf die Erklärung, dass meine Entscheidung, jetzt nicht mit der Abstimmung über den Antrag fortzufahren, einzig von den Kriterien, den Werten des höheren Interesses der Stadt inspiriert ist, denn aus politischer Sicht einen Antrag dieser Art nicht abstimmen zu lassen ist ein sehr schwerer Fehler. Die Tatsache ist, dass, wer gegen diesen Antrag gestimmt hätte, eine Verantwortung übernommen hätte, die er nicht schnell abgeschüttelt hätte.
Im höheren Interesse der Stadt, denn ich glaube, dass dies wichtig, grundlegend und unumgänglich ist, akzeptiere ich, dass zuerst im Ausschuss darüber gesprochen wird, jetzt, da wir die Zeiten gut festgelegt haben, sodass alle besser wissen, wovon wir sprechen, und dann für das dritte und diesmal endgültige Mal, innerhalb von anderthalb Monaten ab jetzt, werden wir erneut im Rat diskutieren, wir werden weitere Zeit für dieses Thema aufwenden: Ihr habt es gewollt, nicht ich; das wird heißen, dass es mehr Information geben wird, aber dann wird abgestimmt, und an dem Punkt wird jeder seine Verantwortung übernehmen.“

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Dichiarazione del Presidente Chiara Formentini (L.N.I.P.)

"Do lettura dell'ordine del giorno presentato nel corso del dibattito sulla mozione su Internet:

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Tagesordnungsantrag Lista Pannella (endgültige Fassung)


IN ERWÄGUNG DESSEN, DASS

  • die Grundlage der Zivilisation, der Evolution, des Glücks, einer freien Gesellschaft und vieler anderer achtbarer Kategorien der Existenz der Umlauf der Information ist;
  • eine der vorrangigen Aufgaben eines politisch-administrativen Organismus wie der Gemeinde Genua es ist, sich im Rahmen der Möglichkeiten für das Wohlergehen ihrer Bürger einzusetzen, und dass jede Zunahme im Umlauf und im Teilen der Information tugendhaft ist, da sie mittel- bis langfristig eine proportionale Zunahme des gesamten psychophysischen Wohlbefindens der Bürger erzeugt;
  • im Mai 1997 in Florenz eine wichtige Studientagung zum Thema der Kultur der Interaktivität und der kreativen Entwicklung stattfinden wird, mit besonderem Bezug auf das Internet, betreut von Prof. Paolo Manzelli von der Universität Florenz, eine Veranstaltung, die bereits die Schirmherrschaft - unter anderem - des Präsidiums des Ministerrats und des Außenministeriums genießt (siehe Anlage);
  • Prof. Manzelli am 12. Februar 1997 mit einem an den Bürgermeister gerichteten Brief offiziell auch um die Schirmherrschaft der Gemeinde Genua ersucht (siehe Anlage);
  • es nützlich und notwendig wäre, dass die Gemeinde Genua diese Schirmherrschaft gewährte sowie aktiv an dieser Studientagung teilnähme;

ES VERPFLICHTET DEN BÜRGERMEISTER UND DIE STADTREGIERUNG

  • innerhalb eines Monats den zuständigen Ratsausschuss einzuberufen und die Diskussion im Stadtrat innerhalb der folgenden 15 Tage durchzuführen;
  • mit äußerster Aufmerksamkeit die Möglichkeit zu prüfen, dass die Gemeinde Genua sich in Zukunft in die Lage versetzen kann, ihren erwachsenen Bürgern, vor allem den jüngeren, kostenlos das Surfen im Internet zu bieten, und dem Rat oder dem zuständigen Ausschuss, strikt vor dem Ende des Verwaltungszyklus, über die Ergebnisse dieser Bewertungsarbeit zu berichten.

Proponente: Quaglia (Lista Pannella).

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Ergebnis der Abstimmung Tagesordnungsantrag Lista Pannella


Einstimmig angenommen.

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Letzte Änderung, 23. Oktober 2003

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